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Coaching Lexikon by MINDMARKETING

Hier finden Sie einige Begriffserklärungen zu Coaching. Falls Sie einen gesuchten Begriff nicht finden, nehmen Sie einfach Konatkt mit uns auf.


Affekt

Gefühl, Emotion

Anker

Auslösender Reiz, der einen Zustand hervorruft.

Ambivalenz

ist der Zustand sich nicht entscheiden zu können, da verschiedene Möglichkeit gleich attraktiv erscheinen. Dies kann zu inneren Widersprüchen führen und zu unentschlossenem Handeln. Ambivalenzen werden ausgelöst durch innere Wertekonflikte, wie beispielsweise Treue - versus Freiheit.

Assoziiert

bedeutet gefühlsmäßig mit einer Situation, einem Gegenstand oder einem Menschen verbunden zu sein.

Beziehungsebene

bezeichnet den Begriff Beziehungs- und Sachebene, den Paul Watzlawick in die Kommunikationstheorie eingeführt hat. Er hat das Axiom aufgestellt, dass Menschen grundsätzlich der Beziehungsebene den Vorrang geben. Ein Verbessern der Beziehungsebene dient es auf jeden Fall, Sachkonflikte zu lösen.

Burnout

Es gibt ein sehr passendes deutsches Wort dafür: "Ausgebrannt sein", also mit seinen Ressourcen am Ende sein, erschöpft sein.

Coachee

ist der Mensch, der sich einem Coach anvertraut, oft auch Klient genannt, wobei der Begriff "Klient" eher in der Theraphie genutzt wird.

Copingstrategie

ist eine Denk- und Handlungsstrategie eines Menschen, um mit Krisensituationen fertig zu werden.

Dissoziiert

Ein Zustand, bei dem man sich emotional neutral erlebt und wenig oder keine Emotion spürt.

Emotionale Intelligenz

Der Psychologe Daniel Golemann hat den Begriff Emotional Intelligenz populär gemacht: Emotional Intelligenz steht für eine Intelligenz, die inter- und intrapersonelle Kompetenz miteinbezieht. Einfühlungsvermögen, passendes Sozialverhalten und kommunikative Fähigkeiten entscheiden wesentlich mit, wie erfolgreich Menschen sind.

Evaluation

Evaluation bedeutet das Beurteilen und Analysieren von Maßnahmen, insbesondere wird der Begriff eingesetzt für die Kontrolle von Bildungsmaßnahmen sowie Maßnahmen im Gesundheitsbereich. Therapien können evaluiert werden oder auch Bildungsträger. Die Evaluierung kann sich auf den Prozess, die Methode oder die Wirkung beziehen.

Feedback

ist eine Rückmeldung in einem Kommunikationsprozess. Feedback ist ein Schlüsselbegriff moderner Kommunikationstheorien sowie systemischer Ansätze. Er bezeichnet den Vorgang von Rückmeldeprozessen. Die Fähigkeit Feedbackprozesse etablieren zu können, sowie Feedbackinhalte angemessen verarbeiten zu können, entscheidet mit über die erfolgreiche Anpassung an Systemveränderungen.

Gesundheit

Coaching ist für Gesunde, wer sich für krank hält geht besser zum Arzt. Psychosomatische Beschwerden, die medizinisch nicht erfolgreich behandelt werden konnten, können durch ein Coaching allerdings gelindert oder gar eliminiert werden. Ausgang solcher Coachings sind oft Themen mit Work-Life-Balance.

Hypnocoaching

Im Hypnocoaching werden Trancephänome und hypnotische Sprachmuster genutzt, um Coachingprozesse zu intensivieren. Dabei können auch Phantasiereisen eingesetzt werden.

Kognition

Der Begriff Kognition steht für das menschliche Denken, wobei es auch das unbewusste Denken mit einschliesst.

Kongruenz

bedeutet Ähnlichkeit bzw. Deckung und wird in der Kommunikation verwendet, um auszudrücken, dass die nonverbale mit der verbalen Kommunikation deckungsgleich ist.

Lernen

Das Lernen ist die Basis für jeden Coachingprozess. Im Coaching erwirbt sich der Coachee neue Fähigkeiten, Einstellungen, Kenntnisse, so dass sich sein Verhalten, Fühlen und Denken verändert. Coachingprozesse sind oft intensive Lernprozesse.

Mentoring

Der Mentor ist der Förderer und Mäzen. Mentoring wird heute als Personalentwicklungsmaßnahme eingesetzt. Ältere Mitarbeiter sollen dabei gezielt an einen jüngeren und unerfahrenen Mitarbeiter ihr Wissen weitergeben.

Mediation

Ist ein freiwilliges Verfahren zur Lösung eines Konfliktes. Die Mediation kennt verschiedene Methoden, um Konfliktlösungsprozesse zu gestalten. Die Mediationsansätze werden in den verschiedensten Kontexten genutzt.

Neutralität

Neutralität steht in einigen Beratungskonzepten für das wesentliches Element der Haltung eines Coaches. Oft wird mit Neutralität auch eine Überparteilichkeit gemeint. Der Coach enthält sich eigener Wertungen und Stellungnahmen zu den Inhalten.

Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklungen sind Maßnahmen, die die Prozesse und Strukturen eines Unternehmens oder Organisation gezielt verändert, um die Effizienz zu steigern. OE-Maßnahmen werden eingesetzt, um Ablaufprozesse oder Leitungsaufbau der Organisation zieldienlicher zu gestalten. Coaching kann begleitend bei OE-Maßnahmen eingesetzt werden, um Veränderungseinwände zu integrieren.

Polaritätsreaktion

Polaritätsreaktionen zeichnen manche Menschen aus, die gern anderen das Gegenteil beweisen wollen. Dabei spielt der Inhalt nur eine nebensächliche Rolle.Man spricht auch von Polarity Respondern.

Psychopathologie

Psychopathologie ist die Krankheitslehre der Psyche. Heute sind die psychischen Krankheitsbilder im ICD10 Schüssel klassifiziert. Coaching zeichnet sich dadurch aus, dass es keine Pathologie gibt und man davon ausgeht, dass der Coachee gesund ist.

Rapport

Rapport ist ein Begriff aus der Hypnotherapie. Er bezeichnet das tiefe Vertrauen eines Klienten zu seinem Hypnotiseur.

Reframing

Reframing bedeutet den Bezugsrahmen einer Erfahrung auszuwechseln, um die Wahrnehmung der Erfahrung und ihre Bewertung zu verändern. Neue Blickwinkel, sollen es möglich machen anders zu reagieren.

Soziale Kompentenz

Der Terminus Soziale Kompentenz steht für die Fähig- und Fertigkeiten von Menschen ihre sozialen Interaktionen zielführend und effektiv zu gestalten. Dazu gehören Einfühlungsvermögen, Kooperations- und Konfliktfähigkeit sowie Selbstreflexionsvermögen.

Trigger

Ist ein Begriff aus der Verhaltenstherapie und steht für einen Auslöser. Beispielsweise die Spinne als Auslöser einer Panikattacke. Im NLP spricht man von Ankern.

Utilisation

Der Utilisationsansatz ist ein hochwirksames Veränderungsprinzip. Utilisation bedeutet, dass der Coach nutzt was der Klient tut und mitbringt, um ihm zu helfen seine Ziele zu erreichen. Klienten sind deswegen auch nicht im Widerstand, sondern es gilt Einwände zu nutzen. Als Coach kooperiert man mit dem was der Coachee mitbringt.

Verhaltensveränderung

Menschen können sich in verschiedenen Bereichen ihres Verhaltens verändern. Dies geschieht bewußt oder unbewußt. Verhalten besteht aus Sprache und Körpersprache, die sich bei einer Verhaltensänderung entsprechend entwickeln.

Vision

Visionen sind Träume, die es zu verwirklichen gilt. Erster Schritt dazu ist es, aus der Vision ein Ziel zu generieren.

Wahrnehmungsfilter

Wahrnehmungsfilter ist ein Begriff, um zu erklären wie es dazu kommt, das Menschen Situationen sehr verschieden wahrnehmen und dann interpretieren. Es gibt natürliche Wahrnehmungsfilter. Menschen können Radioaktivität nicht direkt wahrnehmen oder Schallwellen. Die Sinnesorgane sind dazu nicht in der Lage.

Ziele

Coaching ist lösungs- und zielorientiert. Die Arbeit mit Zielen, also Zuständen, die in der Zukunft liegen und sich vom jetzigen unterscheiden, ist elementarer Bestandteil im Coaching. Wohlgeformte Ziele genügen gewissen Kriterien.


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MINDMARKETING Referenzen

  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."
  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."

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