16Juni

Brave Coaches kommen in den Himmel, freche überall hin!

Provokatives Coaching

Brave Coaches kommen in den Himmel, freche überall hin!

Der provokative Kommunikations-Stil wurde in erster Linie von Frank Farrelly systematisch erforscht und eingesetzt. Farrelly, geb. 1931 in den USA, ist ein Sozialarbeiter und Psychotherapeut. Er war Schüler von Carl Rogers und entwickelte bals seinen eigenen Stil, in dem er seine Klienten humorvoll herausforderte.

Ein Schlüsselerlebnis war eine Arbeit mit einem Klienten, die nicht vorwärts ging und er am Ende der Sitzung flapsig bemerkte: „Na ja, Sie werden das Problem wohl nie lösen!“ Dieser Satz löste beim Klienten eine starke Reaktion aus und brachte ihn in einen ressourcenvollen Zustand.

Als Grundvoraussetzung für den Einsatz von Respektlosigkeit und Provokation ist ein sehr starker Rapport. In dem Moment, wo der Rapport es trägt, kann eine Bemerkung, wie etwa.....

Das wird nichts! Das bekommst Du nie hin!
Du, niemals schaffst Du das, jeder andere, nur Du nicht!
Du hast ja noch nie etwas hinbekommen, wie soll das jetzt klappen!
Jeder andere würde das durchschauen, nur Du nicht.

............. eine starke Motivation beim Coachee bewirken.

Diese Art zu provozieren kann sehr humorvoll sein und sorgt damit für Leichtigkeit im Prozess, was von vielen Menschen als sehr angenehm empfunden wird. Eventuell verwirrt es den Klienten auch, umso besser!


Elemente des provokativen Coaching

  • Verstärken, dass es genau richtig ist, problemorientiert zu denken. Das Gegenteil ist aber auch richtig...(Verwirrung)
    Lösungen als unmöglich darstellen
  • Coach redet mehr als Coachee. Der Coach unterbricht, kommentiert flapsig und macht respektlose Bemerkungen.
  • Gedanken übertreiben und überzeichnen, verzerren & generalisieren
  • Blöde stellen, den Klienten absichtlich zweideutig missverstehen
  • Verallgemeinern, allgemeine Wahrheiten aussprechen z. Bsp. Bildzeitungsschlagzeilen, Witze, Vorurteile, Schwarz-weiß-Denken, Männer/Frauen-Klischees
  • Aussprechen/Konfrontieren der versteckten inneren Wahrheiten (Befürchtungen, Tabus, negativste Gedanken, Geheimnisse offen legen).
  • Tabuisierte Szenen und Bilder genüsslich ausmalen und Mimik und Stimme zum Übertreiben nutzen
  • Sich für das Symptom begeistern. Die Gegenmeinung jedoch genauso spannend finden
  • Keine hilfreichen Ratschläge geben, nur absurde
  • Geschichten und Metaphern erzählen. Trancen ermöglichen
  • Nichts erklären, ziellos wirken.

Upgrade-Nachmittag zum Thema am 17.07.2015! Hier mehr Info!

Viele Grüße, Rolf Söder

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12April

NLP Practitioner Tagebuch 1. Kapitel

von Jennifer Vogel

Hier schreibt unsere TeilnehmerIn Jennifer Vogel Ihr NLP-Tagebuch zu Ihrer Ausbildung, die sie gerade bei uns absolviert, viel Spaß beim Lesen: 

Donnerstag, 04.04.2013 – Kennenlernen

Heute war der erste Tag meiner NLP-Practitioner-Ausbildung. Es ist für mich immer wieder spannend, ein neues Seminar zu beginnen und sich auf eine neue Gruppe, unterschiedliche Menschen, Vorstellungen und Ziele einzustimmen.

Das erste „Beschnuppern“ hat etwas Einzigartiges. Nachdem alle Teilnehmer da waren, begrüßte uns Rolf, unser Trainer, zu der Ausbildung. Danach folgte die erste Übung: wir sollten uns zu zweit zusammenfinden und hatten eine halbe Stunde Zeit unser Gegenüber kennen zu lernen und zwei Fragen „Was ist dein Ziel in dieser Ausbildung?“ und „Wie bringst du dich persönlich in dieser Ausbildung mit ein?“ zu erörtern. Danach stellten wir je den anderen in der Gruppe vor.

Nach der Vorstellungsrunde hat uns Rolf den Aufbau dieser Ausbildung mit ihren fünf Modulen erklärt und uns die Inhalte erläutert. Nach einer kurzen Pause haben wir gemeinsam Begriffe, die uns zu NLP eingefallen sind aufgeschrieben und auch die negative Behaftung und Assoziationen zu NLP besprochen. Viele assoziieren mit NLP etwas negativem, schon alleine weil das Wort „programmieren“ist in unserem Sprachgebrauch negativ behaftet ist und es wird auch des Öfteren von Manipulation oder Sekten im Zusammenhang mit NLP gesprochen. Jedoch gefällt mir die Aussage sehr gut, dass man mit NLP gutes sowie schlechtes bewirken kann, genau wie mit einem Hammer oder einem Messer – es liegt an dem Menschen der dieses Werkzeug verwendet. So bleibt es jedem selbst überlassen, für was und wie er NLP einsetzen möchte. Abschließend haben wir uns noch mit dem Thema „Feedback“ beschäftigt.

Wie gibt man am besten Feedback, muss ich um Erlaubnis fragen, Feedback geben zu dürfen und wie nehme ich Feedback am besten selbst an. Ich denke dazu werden wir im Laufe der Ausbildung noch die ein oder andere Übung machen ;-).

Freitag, 05.04.2013 – Erste Erfahrungen

Am zweiten Tag wurden zu Beginn grundlegende Begriffe geklärt, um jeden Teilnehmer an seinem Wissenstand abzuholen und eine gemeinsame Basis zu schaffen.

Nachdem dies geklärt war, ging es gleich weiter mit den Repräsentationssystemen, die wir erst theoretisch und dann anhand einer Übung verinnerlichen konnten. Für mich war es sehr spannend, nachdem wir die Grundmerkmale der unterschiedlichen Typen (Auditiv, Visuell und/oder Kinästhetisch) kennen gelernt haben, die anderen Gruppenmitglieder zu „analysieren“ und sich ein erstes Bild zu machen, zu welchen Typ sie evtl. passen könnten. Um die Repräsentationssysteme zu verinnerlichen, durften wir auch gleich noch eine Übung machen. Die Übung wurde in 4er-Gruppen gemacht und zwar gab es einen Interviewer, einen Befragten und zwei Beobachter. Einer der Beobachter war für Augenbewegungen zuständig und der andere für Sprachmuster. Durch diese beiden Aspekte, lassen sich Personen auch in die unterschiedlichen Repräsentationssysteme einordnen. Ich fand die Übung sehr spannend, auch um abzugleichen ob meine zuvor im Stillen durchgeführte Zuordnung auf die Personen zutrifft oder ob ich falsch gelegen bin.

Nach einer kurzen Pause haben wir uns dann dem Thema „Pacing“ zugewandt. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich diesem Thema eher negativ gegenüber gestanden bin. Ich fand es nicht gut, dass man sich jemanden mit Körpersprache, Gestik und evtl. auch Mimik „künstlich“ anpasst um so einen besseren Zugang zu dieser Person zu bekommen, dass passte nicht zu meinen Wertvorstellungen. Auch die theoretischen Erläuterungen, warum es den hilfreich sein kann jemanden zu „pacen“ konnten meine Skepsis nicht aus dem Weg räumen.

Irgendetwas in mir stellte sich hier quer. Ich machte zwar die Übungen, jedoch war ich noch nicht mit dem Herzen dabei. Es kam mir noch nicht richtig vor. In der Mittagspause fiel dann der Groschen. Ich konzentrierte mich bewusst auf die Körperhaltung meines Gegenübers und mir, wenn ich in einem Gespräch mit einem anderen Teilnehmer war und ich merkte, dass ich das „Pacing“ ganz automatisch mache. Ich habe mich dabei erwischt, dass ich die gleiche Körperhaltung im Sitzen oder Stehen annehme. Nach dieser Erfahrung war das „Pacing“ in meinem Kopf nicht mehr negativ behaftet oder künstlich, sondern ein ganz natürlicher Vorgang.

Jetzt kann ich das Pacing bei Menschen einsetzen, zu denen ich nicht unbedingt einen guten Draht habe, um zumindest eine Barriere aus der Welt zu schaffen. Mittlerweile für mich ein weiteres sehr spannendes Thema.

Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit der Zielsetzung, die wir uns für diese Ausbildung vorgenommen haben. Ein Ziel zu formulieren, sodass es wirklich das ist, was man sich wünscht, ist gar nicht so einfach. Wir durften dann zu zweit unsere Zielsetzung finden, formuliere, umformulieren, verinnerlichen usw. Bei manchen ging es ganz schnell, ihr Ziel zu formulieren, andere brauchten dafür schon ein bisschen mehr Zeit.

Nach dieser Übung und Gesprächen mit den anderen Teilnehmern ist mir klar geworden, wie wichtig eine Zielsetzung für mich ist. Bevor ich diese Ausbildung begonnen hab, hatte ich keine Zielsetzung und ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich mit jeder Entscheidung im Kreis drehe, nicht weiß was ich will, nicht weiß, wo ich anfangen soll usw. Diese Gedanken kannte ich bei mir gar nicht. Nachdem ich mir dann ein Ziel gesetzt hatte, konnte ich wieder „klar“ denken und Entscheidungen treffen. Ziele zu setzen ist einer der ersten großen Hilfen, die ich für mich aus dieser Ausbildung nehmen kann.

Abschließend befassten wir uns dann noch mit dem Thema assoziieren/dissoziieren. Die Grundlagen hierfür kannte ich bereits aus der Aufstellungsarbeit und weiteren Techniken, mit denen ich mich schon früher beschäftigt hatte. Zu diesem Thema durften wir dann auch gleich noch zwei Übungen machen. Die eine war eine sehr schöne Übung, die mir jedes Mal wieder neue Kraft und Energie gibt. Hier durften wir uns mit einer schönen Situation assoziieren, d.h. wir durften nochmals in die Situation „rein gehen“ und all die wunderbaren Gefühle wieder spüren. Gerade, wenn die Energie nachlässt, wende ich diese Übung gerne an. Ich fühle mich danach wieder aufgeladen und kann dann mit klaren Gedanken an die Arbeit gehen.

Die zweite Übung war mir noch unbekannt. Hier ging es um die „3 Wahrnehmungspositionen“. Wir durften die Übung machen, um ein Thema/Konflikt mit einem Menschen besser zu verstehen oder ganz aus der Welt zu schaffen. Als erstes begibt man sich in seine Rolle und sagt dem anderen was einem nicht passt und dann, was man an ihm schätzt. Danach begibt man sich in die Rolle des anderen und macht genau das gleiche andersherum. Und ganz zum Schluss analysiert man als Beobachter das Thema/Konflikt und kann so aus objektiver Sicht zu Lösungsansätzen oder Lösungen kommen. Für mich war das eine sehr spannende Übung, die viele neue Ansätze und Impulse gebracht hat.

Nach diesem zweiten Tag, den vielen interessanten Themen, den Übungen und auch dem Austausch mit den anderen Gruppenmitgliedern konnte ich für mich feststellen, dass sich in unserer Gruppen eine schöne Stimmung entwickelt hat. Ich bin mir sicher, dass wir während unserer Ausbildung sehr viel Spaß haben werden und eine spannende Zeit zusammen haben werden.

Samstag, 06.04.2013 – Fragen, Fragen, Fragen...

Am dritten Tag ging es dann mit einem großen Brocken Theorie zum Thema „Meta-Modell“ weiter. Das Meta-Modell ist ein für mich komplexes Thema, dass viel mit der Sprache und Fragetechniken zu tun hat. Mit der Fragetechnik sollen verlorene Informationen wiederentdeckt und Lösungsansätze gefunden werden, indem z.B. Glaubenssätze und Wertvorstellungen an die Oberfläche geholt werden.

Für mich war jedoch der Teil der Meta-Modell-Verletzungen am „schwierigsten“ zu verstehen, da er sehr „trocken“ und theoretisch war. Ich fand die Übung, in der wir die Fragetechnik anwenden sollten, sehr einleuchtend.

Immer und immer weitere Fragen, bis die ersten Lösungsansätze oder Glaubenssätze an die Oberfläche gekommen sind und mit diesen dann weiterzuarbeiten. Die Verletzungen der Sprache mit den ganzen Begriffen und vor allem die Menge in der kurzen Zeit war dann für mich einfach zu viel Input, dass ich nicht praktisch umsetzen konnte.

Um den Theorie-Teil ein bisschen aufzulockern, stand nach der Mittagspause die Mentorenpaarung auf dem Plan. Jeder Teilnehmer bekommt für seine Ausbildung einen Mentor, um sich mit diesem während den einzelnen Modulen auszutauschen, sich gegenseitig zu motivieren und auch bei Problemen oder Schwierigkeiten während der Ausbildung zur Seite zu stehen. Nachdem die Mentorenpaare sich gefunden hatten, konnten wir ca. eine halbe Stunde besprechen, wie wir uns kontaktieren, evtl. Treffen planen und uns auch über unsere Wünsche und Ziele austauschen. Im Anschluss daran ging es dann weiter mit den Meta-Modell-Verletzungen.

Da ein Gruppenmitglied früher nach Hause fahren musste, bekamen wir noch ein schnelles Feedback von Rolf, wie er uns in den letzten Tagen wahrgenommen hat. Es war für mich sehr spannend zu hören, wie er die anderen Teilnehmer und natürlich auch mich wahrgenommen hat und ob dies auch zu meinen Beobachtungen gepasst hat.

Zum Abschluss des dritten Tages durften wir eine Hypnosearbeit mitverfolgen. Es war sehr spannend zu sehen, wie unser Trainer vorging, welche Sprachmuster er verwendet und wie es auf den Betroffenen wirkt. Dieses Angebot, am Ende des Tages mit Rolf zu arbeiten, wenn einer aus der Gruppe ein Thema hat, finde ich echt super. So können alle davon profitieren – der Betroffene selbst, da er sich mit seinem Thema auseinandersetzt und die Zuschauer, da sie sehen können, wie vorgegangen werden kann.

Sonntag, 07.04.2013 – Üben

Am letzten Tag des 1. Modulblocks konnten wir nochmals das assoziieren/dissoziieren üben. Diesmal aber mit einer Situation, die nicht ganz so angenehm war. D.h. wir durften uns eine Situation auswählen, in der wir uns wünschen das nächste Mal anders zu reagieren.

Der Beginn dieser Methode ist gleich wie bei der Assoziation/Dissoziation mit einer positiven Situation. Nachdem man aber dann in die Situation reingespürt hat, überlegt man sich welche Ressourcen (Gefühle, Eigenschaften, ...) man braucht, um in Zukunft in gewünschter Weise zu reagieren. Nachdem die Ressourcen festgelegt wurden, geht man mit diesen Ressourcen erneut in die Situation und spürt nach, ob es die richtigen Ressourcen sind und wie es sich anfühlt.

Bei mir war es ganz eindeutig, dass ich mit den von mir festgelegten Ressourcen die Situation ganz nach meiner Vorgabe zu reagieren bzw. eben nicht mehr zu reagieren, sondern einfach die Situation, Situation sein zu lassen und sich da nicht in etwas reinziehen zu lassen. Auch das Führen als Coach in dieser Übung ist mit mehr Feingefühl verbunden. Es war für mich sehr spannend festzustellen, wie schnell die Gefühle des Coachee auf mich übergehen und wie verbunden man sich fühlt. Der Hypno-Talk in dieser Übung war für mich die größte Herausforderung, da ich noch nicht die Übung bzw. das Gespür habe, ob ich mehr oder weniger reden soll. Aber ich denke, nach dem nächsten Modul werde ich hierfür auf jeden Fall ein besseres Gespür haben.

Zum Abschluss unseres ersten Moduls haben wir nochmals Begrifflichkeiten wie Ziel, Lösung, Werte, Glaubenssatz, ... besprochen und eine kurze Feedbackrunde, wie wir uns fühlen, was wir aus dem ersten Modul mitnehmen und evtl. Wünsche gemacht. Nach dieser Runde war mir klar, dass sich bei uns eine schöne Gruppendynamik entwickelt hat und ich mich schon jetzt auf das nächste Modul mit den anderen Gruppenmitgliedern freue.

Jennifer Vogel, im April 2013

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26Februar

NLP, der Magische Kreis

...ein NLP Klassiker

NLP, der Magische Kreis

Zum Winterende stelle ich den NLP-Klassiker “Magischer Kreis” vor.
Der “Magische Kreis” ist eine Ankerübung aus dem NLP und dient dazu, einen guten persönlichen Zustand abrufbar zu machen. Nutzbar immer gut dann, wenn man eine vermeintlich schwierige Situation vor sich hat, die auslöst, dass man sich zum Beispiel nicht kompetent genug fühlt. Die einzelnen Schritte dazu funktionieren wie folgt:


1.) Erinnere dich an einen Zustand/Situation, in dem du dich besonders erfolgreich und gut gefühlt hast, z.B. sehr selbstbewusst und kreativ warst.
a.)  Stelle dir einen imaginären Kreis auf dem Boden vor, mit ca. 1 m Durchmesser. Welche Farbe hat dein Kreis?
b.) Erinnere dich noch einmal an deinen positiven Zustand. Stell dir genau vor:
-was du gesehen hast -was du gehört hast -was du gefühlt hast,
wenn du ganz in dem positiven Zustand bist, tritt in den Kreis.

2.) Separator – Neutrale Fragen stellen und aus dem Kreis heraustreten und zurück ins “Hier und Jetzt” gehen.

3.) Test, also wieder in den Kreis treten. Kommt der positive Zustand automatisch? Ist der Zielzustand sichtbar? Was passiert innerlich beim Coachee? Wenn unterschiedliche Physiologien nicht erkennbar sind, noch einmal zu Punkt 1.

4.) Aus dem Kreis heraus kommen, neutrale Frage stellen. Denke jetzt an eine problematische Situation, in der du diesen Zustand gut gebrauchen könntest. Der Coach tippt dem Coachee auf die Schulter, wenn er an der Physiologie erkannt hat, dass dieser eine problematische Situation gefunden hat. Der Coachee geht nach dem Antippen sofort in den Kreis und tritt nach sichtbarer Physiologieintegration wieder aus dem Kreis heraus.
Der Coach fragt dann: „Was könnte in dieser Situation problematisch werden?“ In dem Moment, in dem erkennbar ist, dass der Coachee in eine Problemphysiologie kommt, wird ihm auf die Schulter getippt und er tritt wieder in den Kreis.

5.) Seperator – Test, Coachee kommt aus dem Kreis heraus, Coach stellt neutrale Fragen. Anschließend wird der Coachee gefragt, was er jetzt über die Problemsituation denkt.
Der “Magische Kreis” ist eine Übung, die in unserer NLP Practitioner Ausbildung einen festen Platz hat. Wer mit dieser Ankertechnik vertraut ist, kann sie auch gut alleine praktizieren. Als Coach nutze ich den “Magsichen Kreis” oft, wenn sich jemand als hilflos, ohnmächtig oder unwohl in bestimmten Situationen fühlt.

Als PDF-Datei liegt ist die Übungs zu finden unter:
http://www.mindmarketing.de/uploads/pdf/uebungsanleitungen/ua_magischer_kreis.pdf

Viele Grüße, Rolf Söder

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05Mai

NLP und Verhalten

Veränderung ist möglich!

Im Grunde genommen sind wir das ganze Leben lang damit beschäftigt unser Verhalten den äußeren Gegebenheiten anzupassen. Diese Eigenschaft wird auch als Flexibilität bezeichnet. Menschen, die dazu wenig bereit sind oder sich einfach nicht gerne adaptieren und ausrichten sind meist gnadenlos erfolglos, wenige allerdings sehr erfolgreich, wenn auch zeitverzögert. Wenn`s dann zu lange dauert, hat derjenige nichts mehr davon, weil ihn das Zeitige gesegnet hat. Es macht also Sinn am eigenen Verhalten zu arbeiten, um möglichst erfolgreich durchs Leben zu spazieren. Wer sich schon einmal liebgewonnene Gewohnheiten, wie den allabendlichen "Gute-Nacht-Gruß" für den Kühlschrank, versucht hat, abzugewöhnen, der weiß, wie schwierig das sein kann.

Verhalten wird generiert über Denkprozesse, bewußte und unbewußte, und hergestellt über unsere Sprache und Körpersprache. Zum Beispiel das Verhalten, "Im Auto aufregen, weil Langsamfahrer direkt vor einem", wird oft unbewußt angtriggert, und erst bemerkt, wenn die Scheiben innen beschlagen oder die Mitinsassen des Auto verschreckt in ihren Sitzen kauern.

NLP beherbergt nicht nur Methoden, um Verhaltensweisen zu verändern, wenn gewünscht, sondern auch Techniken, um erfolgreiches Verhalten anderer zu lernen, was Modellieren genannt wird. Ein absoluter NLP-Klassiker und Teil jeder NLP Ausbildung ist der "New-Behaviour-Generator", der unerwünschtes Verhalten mit erwünschtem austauscht.

Wie im NLP üblich, kann das sehr schnell gehen. Übungen von 30min Dauer können nachhaltige Veränderungen bewirken. Das geht sogar soweit, dass Phobien verschwinden.

Mit dem Modelling, also dem Prozess des Lernens von "Erfolggreichem und Erfolgreichen", ist das NLP entstanden. Bandler und Grinder haben neues Verhalten gelernt, wie es Kinder tun:

genau wahrnehmen - fragen - üben+üben+üben - Feedback einholen

Keine spektakuläre Erfindung also, sondern eher rudimentär und damit menschlich und praktisch. Die Veränderung von Verhalten, das Ablegen alter, ungeliebter Muster ist mit dem neurolinguistischen Programmieren auch noch Arbeit. Nichts fliegt einem von alleine zu, aber es ist machbar und messbar mit den NLP Techniken............. und mittlerweile seit 40 Jahren bewährt!

Viele Grüße, Rolf Söder

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26März

Coaching Ausbildung beendet

Business Coach Ausbildung abgeschlossen

Coaching Ausbildung beendet

Am Wochenende ging ein weiterer Zyklus unserer  Business Coach Ausbildung zu Ende.

Der letzte Ausbildungsblock war geprägt von den Prüfungsarbeiten der "frisch gebackenen" Business Coaches. Es gab tolle Demonstrationen von praktischen Coaching-Formaten und sehr überzeugende Präsentationen des eigenen Coaching-Verständnis.

So konnten Waltraud Wagner und ich zehn Business Coaches nach den Standards des Deutschen NLP Coaching Verbandes zertifizieren. Mittlerweile haben fast 100 Teilnehmer unsere Ausbildung absolviert.

Für uns Trainer ist der Abschied einer Gruppe immer ein ganz besonderes Erlebnis. Menschen ein Stück weit in Ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten und zu erleben, wie Veränderungen statt finden, neue Kompetenzen aufgebaut werden und letztendlich mit gutem Gewissen als Business Coach zu verabschieden, ist schon ein tolles Erlebnis.

Vielen Dank Heike, Elke, Christian, Ida, Susanne, Birgit, Olaf, Bernd, Stefanie, Jutta für Euer Vertrauen und Euren Einsatz. Ich wünsche Euch viel Erfolg und Spaß mit den Coaching-Tools, die Ihr mit genommen habt und freue mich, Euch - in welcher Form auch immer - wieder zu treffen.

Viele Grüße, Rolf Söder
p.s.: Im Leben gibt es viele Zeiten, das hier sind die Guten! (Ph. Poisel)

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03März

Führungswerkstatt in Aschaffenburg/Hanau

...das etwas andere Managementtraining

Führungswerkstatt in Aschaffenburg/Hanau

Seit nunmehr 2004 versanstalten wir regelmäßig die Seminarreihe "FÜHRUNGSWERKSTATT" für die Region  Aschaffenburg/Hanau. Mittlerweile haben Führungskräfte der Unternehmen "Applied Materials", "Dunlop", "Nintendo" und vieler anderer Unternehmen teilgenommen.

Die "FÜHRUNGSWERKSTATT" beinhaltet 12 Termine, verteilt über ein halbes Jahr und richtet sich an Führungskräfte, die kontinuierlich an ihrer Führungskompetenz arbeiten möchten. Die nächste Reihe im Seminarzentrum Rückersbach zwischen Aschaffenburg und Hanau startet am 02.05.2011.

Am 14.03.2011, um 15:00 Uhr, laden wir ein zu einer Info-Veranstaltung im Seminarzentrum Rückersbach, in der wir zu Inhalten und Ablauf der bald startenden Seminarreihe informieren.

Mehr Informationen zu unserem Angebot finden Sie auch unter: FÜHRUNGSWERKSTATT

Viele Grüße, Rolf Söder 

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15Februar

NLP Practitioner Ausbildung beendet

......wieder eine NLP Ausbildung zu Ende

NLP Practitioner Ausbildung beendet

Am letzten Sonntag ging unsere laufende
NLP Practitioner Ausbildung
zu Ende.

Immer ein magischer Moment für alle Beteiligten, wenn sich die "Gruppenseele" endgültig auflöst. Interessant sind auch die Abschieds-Strategien einzelner Teilnehmer.

Nach 5 Modulen mit jeweils 4 Tagen Ausbildung wurde de mittlerweile 6. NLP Practitioner Ausbildung in der "Alten Schule" erfolgreich beendet.

Für mich ist es immer eine Belohnung, wenn ich sehe, welche Fortschritte Teilnehmer in Ihrer persönlichen Entwicklung nehmen.

Wirklich erstklassige Modellimg-Projekte haben den letzten Blog genau so geprägt, wie das NLP-Konzept "Timeline"

Ich wünsche allen frischgebackenen NLP Practitonern einen tollen Frühling, viel Erfolg und bedanke mich ganz herzlich für die gemeinsame Zeit.

Viele Grüße, Rolf Söder

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30Januar

NLP & Coaching in Nürnberg üben

NLP & Coaching in Nürnberg üben

NLP & Coaching in Nürnberg üben

Unsere PartnerIn Christine Walz bietet wieder die Möglichkeit NLP und Coaching-Methoden in Nürnberg zu trainieren.

 

Dazu gibt es monatlich statt findende NLP & Coaching Abende in denen Formate und Techniken geübt werden können.

Die kommenden 3 Termine sind der 23.02., der 16.03. und der 13.04.2011 ab 18:00 Uhr. Die Übungsabende finden statt in der Theodorstraße 2a in Nürnberg und bieten Coaches und NLP'lern die Möglichkeit sich zu treffen.

Anmelden können Sie sich telefonsich bei Frau Walz unter 0911/3000727 oder online.

Viele Grüße, Rolf Söder

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23Januar

Einladung zum Info & Übungsabend

Am 08.02.2011 findet unser nächster Übungs- und Info-Abend statt.
Start wie gewohnt um 18:30 Uhr in unserem Seminarhaus "Alte Schule" in Partenstein.

Der Abend bietet die Möglichkeit unter Anleitung Methoden aus NLP und anderen Veränderungstechnken zu üben.

Darüber hinaus können Interessierte sich einen ersten Einblick verschaffen zum Thema NLP & Coaching, sowie Trainer und Lernatmosphäre kennen lernen.

Der Abend kostet 10€ und die verbindliche Anmeldung erfolgt über unser Online-Formular oder telefonisch 09355/975125.

Viele Grüße, Rolf Söder

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20Januar

Führungswerkstatt in Würzburg

...das etwas andere Managementtraining

Führungswerkstatt in Würzburg

Seit nunmehr 2004 versanstalten wir regelmäßig die Seminarreihe "FÜHRUNGSWERKSTATT". Neben Aschaffenburg/Hanau  und Nürnberg bieten wir das ungewöhnliche Weiterbildungskonzept seit einigen Jahren auch in Würzburg an.

Die "FÜHRUNGSWERKSTATT" beinhaltet 12 Termine, verteilt über ein halbes Jahr und richtet sich an Führungskräfte, die kontinuierlich an ihrer Führungskompetenz arbeiten möchten.

In Würzburg startet die nächste Reihe am 07.02.2011, wieder in der Kolping-Akademie. Mehr Informationen zu unserem Angebot finden Sie unter: FÜHRUNGSWERKSTATT

Viele Grüße, Rolf Söder 

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