Strategien im NLP

Mit Strategien ist im NLP die zeitliche Abfolge von Repräsentationsmustern gemeint. Menschen bringen ihre Sinneseindrücke, also Bilder, Geräusche, Gefühle, Gerüche und Geschmack in eine bestimmte Abfolge, um dadurch einen Glaubenssatz, Gedankenmuster oder ein Verhalten zu erzeugen.
Das Strategie Modell des NLP beruht auf dem T.O.T.E.- Prinzip aus der Kybernetik, in dem Prozesse als Reihenfolge von vier Phasen Test-Operate-Test-Exit beschrieben werden.

Ein Beispiel: Testperson soll ein Bild beschreiben
1. Test
Eine Person sieht ein Bild,
2. Operate
konstruiert daraus ein intern gesprochenes Wort, also auditive Repräsentation
3. Test
überprüft diese auditive Repräsentation mit einer Erinnerung an diese Lautfolge, entwickelt eine kinästhetische Kongruenz (stimmt), Inkongruenz (stimmt nicht), bei Inkongruenz (weitere Schleifen bis zur Kongruenz),
4. Exit
beschreibt das Bild sprachlich.

Solche Prozesse laufen sehr schnell ab, meist in Millisekunden. NLP beschäftigt sich mit Strategien immer dann, wenn die sehr schnell ablaufenden Sequenzen nicht nützlich sind und beispielsweise bei Entscheidungs- oder Motivationsprozessen hinderlich sind. In der NLP Practitioner Ausbildung lernen Teilnehmer Strategien bei sich selbst und andern zu erkennen und gegebenenfalls zu optimieren.


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