08Oktober

Das MINDMARKETING-Programm für 2018 steht!

Neue Coaching-Ausbildung und Leadership-Lounge!

Wie immer im Oktober steht unser Programm für das kommende Jahr! 2018 wird die Akademie übersichtlicher und es gibt folgende Neuigkeiten!

Business-Coach-Ausbildung DNLPCV
Unsere Coaching-Ausbildung wird schlanker, nur noch 15 Tage, verteilt auf 3 Module. Zusätzlich bekommt die Seminarreihe mehr Business-Fokus, heißt wir sprechen damit in erster Linie Menschen aus Unternehmen an, die Ihre Kommunikationskompetenz um das Thema Coaching erweitern möchten.  Die 3 Module sind auch einzeln buchbar und beginnen immer Mittwoch-Abend und dauern bis Sonntag-Nachmittag. Mehr Informationen dazu sind zu finden unter Business-Coach-Ausbildung.

Leadership-Lounge
Die Leadership-Lounge ist ein modernes Angebot für Entscheider sich zu Themen aus Personal- und Organisationsentwicklung neue Impulse zu holen. Dabei ist der Name Programm, die Lounge lädt ein um zu verweilen.....hier weiterlesen: Leadership-Lounge

Zaubern mit dem Flipchart
"Zaubern mit dem Flipchart" gibt es in 2018 in Frankfurt, Stuttgart und München. Termine stehen natürlich schon. Mehr Infos unter Flipchart-Seminar.

Außerdem überarbeiten wir die mindmarketing.de gerade vollständig. Nach nun 7 Jahren im Einsatz ist die Homepage für Internetmaßstäbe ein echter Methusalix. Sie darf also in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Mit "Jestering" werden wir auf der neuen Homepage eine vollkommen neue Dienstleistung für Führungskräfte und Projektmanager anbieten. Nur soviel sei verraten: Es ist kein Coaching, kein Training, kein Consulting und nichts für Menschen mit schwachen Nerven......

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in News

05Oktober

Der Wohnzimmer-Guru und die Formel des Glücks!

...Augen auf beim "Was-auch-immer-Kauf"!

Ich kann es nicht mehr ab jeden Tag von selbsternannten Experten zu den Themen "Glück", "Liebe", "Erfolg" oder "Freiheit" erklärt zu bekommen, wie das Leben funktioniert. Das Internet macht es möglich mein Schein als Sein......

Ich nenne diese Leute mittlerweile Wohnzimmer-Gurus. Und dann stelle ich mir vor, wie sie im lila Jogging-Anzug sich Ihre "8 Tipps für finanzielle Freiheit" oder die "Formel des Glücks" ausdenken.

Wie kann es sein, daß solche Nummern immer noch laufen? Daß es Menschen gibt, die sich erklären lassen müssen, wie sie reich und glücklich werden. Ich dachte wir leben im Zeitalter der Aufklärung und des Mündigseins und nicht mehr im düsteren Mittelalter. Quacksalber und Kurpfuscher wurden die übrigens damals genannt. Und wenn man ihnen auf die Schliche kam, wurde gar nicht so zimperlich mit ihnen umgegangen.

Irgendwie werden das auch immer mehr. Für das Leben, den Beruf, oder den eingewachsenen Fußnagel, mittlerweile gibt es für jede Befindlichkeit eine heilende Instanz.  Nun habe ich selbst vieles erlebt in dieser Szene, war fasziniert beispielsweise von Aufstellungsarbeit und Hypnose. Allerdings gab es da auch immer Erklärungen oder zumindest den Versuch einer Erklärung. Und, viel wichtiger alles lief in einer leichten und lockeren Atmosphäre ab. 

Gruselig wurde es für mich immer dann, wenn ich gemerkt habe, dass ich mich nicht zu 100% wohl fühle und der Dozent, oder was auch immer, versucht hat subtil Druck auf mich auszuüben, um irgendwelche "Übungen" oder "Formate" zu machen. Ich bin dann schnell ausgestiegen und bin ich auch immer gut gefahren.

Da es in der Branche meines Erachtens so gut wie keine Qualitätskontrolle gibt, keine von unabhängigen Stellen/Personen durchgeführten Prüfungen, ist also Vorsicht angebracht. Nehmen wir als Beispiel das weite Feld "Coaching", in dem ich selbst seit vielen Jahren praktiziere und ausbilde. Jeder kann sich sofort Coach nennen, der Titel ist nicht geschützt. Nur in Verbindung mit einem Verband/Verein gibt es Titel, die vergeben werden, also einen Zusatz bekommen. Nun gibt es viele solcher Coaching-Verbände in Deutschland und ich kenne keinen, dessen Vorstände und Verantwortliche nicht auch selbst ausbilden. Also der Fahrlehrer nimmt auch die Prüfung ab. Wenn die Qualitätskontrolle bei Coaching, also einem Bereich, der noch einigermaßen seriös erscheint, bereits so organsiert ist, wie sieht es dann erst aus, wenn man sich zum Schamanen ausbilden läßt. Braucht man aber gar nicht, weil kann man sich auch so nennen.

Mir ist klar, egal ob beim Coach, Heiler, Aufsteller, Hypnotiseur, Schamane oder sonst was, man kann dort ein gutes Stück weiter kommen mit eigenen Themen. Das habe ich selbst erlebt. Es stellt sich nur die Frage, wie komme ich an den/die Richtige?

Zertifikate und Titel sind keinerlei Garantie! Somit bleiben nur das eigene Urteilsvermögen, und das Gefühl, welches sich einstellt, wenn man sich kennenlernt.  Also, "Augen auf beim Was-auch -immer-Kauf"!

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in Artikel, News, Allgemein

31August

Brave Coaches kommen in den Himmel, freche überall hin!

Provokatives Coaching

Brave Coaches kommen in den Himmel, freche überall hin!

Der provokative Kommunikations-Stil wurde in erster Linie von Frank Farrelly systematisch erforscht und eingesetzt. Farrelly, geb. 1931 in den USA, ist ein Sozialarbeiter und Psychotherapeut. Er war Schüler von Carl Rogers und entwickelte bals seinen eigenen Stil, in dem er seine Klienten humorvoll herausforderte.

Ein Schlüsselerlebnis war eine Arbeit mit einem Klienten, die nicht vorwärts ging und er am Ende der Sitzung flapsig bemerkte: „Na ja, Sie werden das Problem wohl nie lösen!“ Dieser Satz löste beim Klienten eine starke Reaktion aus und brachte ihn in einen ressourcenvollen Zustand.

Als Grundvoraussetzung für den Einsatz von Respektlosigkeit und Provokation ist ein sehr starker Rapport. In dem Moment, wo der Rapport es trägt, kann eine Bemerkung, wie etwa.....

Das wird nichts! Das bekommst Du nie hin!
Du, niemals schaffst Du das, jeder andere, nur Du nicht!
Du hast ja noch nie etwas hinbekommen, wie soll das jetzt klappen!
Jeder andere würde das durchschauen, nur Du nicht.

............. eine starke Motivation beim Coachee bewirken.

Diese Art zu provozieren kann sehr humorvoll sein und sorgt damit für Leichtigkeit im Prozess, was von vielen Menschen als sehr angenehm empfunden wird. Eventuell verwirrt es den Klienten auch, umso besser!


Elemente des provokativen Coaching

  • Verstärken, dass es genau richtig ist, problemorientiert zu denken. Das Gegenteil ist aber auch richtig...(Verwirrung)
    Lösungen als unmöglich darstellen
  • Coach redet mehr als Coachee. Der Coach unterbricht, kommentiert flapsig und macht respektlose Bemerkungen.
  • Gedanken übertreiben und überzeichnen, verzerren & generalisieren
  • Blöde stellen, den Klienten absichtlich zweideutig missverstehen
  • Verallgemeinern, allgemeine Wahrheiten aussprechen z. Bsp. Bildzeitungsschlagzeilen, Witze, Vorurteile, Schwarz-weiß-Denken, Männer/Frauen-Klischees
  • Aussprechen/Konfrontieren der versteckten inneren Wahrheiten (Befürchtungen, Tabus, negativste Gedanken, Geheimnisse offen legen).
  • Tabuisierte Szenen und Bilder genüsslich ausmalen und Mimik und Stimme zum Übertreiben nutzen
  • Sich für das Symptom begeistern. Die Gegenmeinung jedoch genauso spannend finden
  • Keine hilfreichen Ratschläge geben, nur absurde
  • Geschichten und Metaphern erzählen. Trancen ermöglichen
  • Nichts erklären, ziellos wirken.

MINDMARKETNG-Abend zum Thema am 28.09.2017! Hier mehr Info!

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in Blog, Artikel, News, Allgemein, Coaching

20Juli

Perspektivenwechsel!

Einfach einmal den Blickwinkel ändern!

Perspektivenwechsel!

Die Ausgangssituation kennen Sie. Ein Mensch in Ihrem Umfeld breitet Ihnen immer wieder Probleme, die Treffen und Gespräche laufen eher unangenehm für Sie ab.

Die folgende Übung hilft dabei einen neuen Blickwinkel zu erleben und darüber Lösungen und Ideen zu gewinnen, um zukünftige Situationen mit dem Menschen angenehmer zu erleben.

Sie können die folgenden Schritte ganz alleine durchführen und Sie werden sehen, wie Sie schnell den Perspektivenwechsel schaffen und plötzlich ganz neue Ideen bekommen.

Die Übung basiert auf unseren ganz narürlichen Vorstellungsmöglichkeiten, es sind also keine Vorkenntnisse erforderlich, nur ein wenig Konzentration.

 

Was Sie dazu brauchen sind 2 Stühle und schon geht es los:

  • Setzen Sie sich auf den ersten Stuhl und stellen Sie sich die Person , um die es geht, auf dem anderen Stuhl vor.
  • Sagen Sie nun dem anderen, was Sie stört. Seien Sie dabei auch wütend oder traurig und teilen Sie dem anderen mit, wie es Ihnen dabei geht. Nehmen Sie sich dazu genug Zeit.
  • Teilen Sie dem Menschen nun mit, was Sie an Ihm schätzen oder sogar mögen, auch wenn es erst schwer fällt.
  • Setzen Sie sich nun auf den Stuhl des anderen, versetzen Sie sich in den anderen hinein und geben Sie aus seiner Position heraus Feedback, quasi an sich selbst. Nehmen Sie sich auch dazu ausreichend Zeit.
  • Stehen Sie nun auf und überlegen Sie, wer Ihnen zu der Situation mit dem anderen Menschen gut helfen könnte. Jemand, der Ihnen Tipps geben kann. Das kann ein Ihnen bekannter Mensch sein, genauso aber auch der Dalai Lama oder jemand anders, der Ihnen geeignet erscheint, etwa wie ein Mentor!
  • Versetzten Sie sich nun in diesen „Ratgeber" und geben Sie sich Tipps, was Sie zukünftig anders machen können.
  • Setzen Sie sich abschließend wieder auf „Ihren" Stuhl, spüren Sie nach, was sich verändert hat, und über legen Sie, was Sie zukünftig anders machen werden.

Diese Übung ist ein Klassiker aus dem NLP und wird oft die 3 Wahrnehmungspositionen genannt.

Sie beruht auf unserer natürlichen Fähigkeit drei Perspektiven zu wählen und darauf, dass in jeder Position einen Beitrag zu einer Lösung beisteuert, wenn man konzentriert in dieser bleibt.

Als Download finden Sie diese Übung hier:
http://www.mindmarketing.de/uploads/pdf/uebungsanleitungen/ua_perspektivenwechsel1.pdf

 

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in Blog, News, Übungen, Allgemein, Coaching, NLP

07Juli

Virtuelle Teams führen

"It takes all kind of people to make the worlds go around"...Bill Bryson

Virtuelle Teams stellen Führungskräfte einerseits vor Herausforderungen, bieten aber auf der anderen Seite auch viele Chancen.

Im Grunde genommen gelten für virtuelle Teams die gleichen Gesetze, wie für alle anderen Teams auch. Allerdings geht es häufig über Sprach- und Kulturgrenzen hinaus und diesem Umstand muss die Führugskraft Rechnung tragen.

Die folgenden Tipps sollen unterstützen, eine positive Arbeitskultur in Teams zu etablieren, die eben nicht in einem Büro oder Gebäude zusammen sitzen.

Gerechtigkeit/Fairness/Zielvereinbarung/Zielklarheit...etc
Alle Faktoren für gute Teamarbeit gelten auch für virtuelle Teams. Es geht also darum zu überlegen, wie man  diese Faktoren in Teams bringt, die sich nicht oder nicht oft persönlich treffen.

Nutzen von kultureller Vielfalt
Wenn Sie ein sehr interkulturelles Team führen, sollte dies offen angesprochen werden. Dazu gehören religiöse und gesellschaftliche Unterschiede genauso, wie beispielsweise Ernährungsgewohnheiten. Sind diese Unterschiede erst einmal explizit angesprochen, können alle Temamitglieder nicht nur damit umgehen, sondern etwas daraus machen. Zum Beispiel eine virtuelle kulinarische oder religiöse Expedition, in der die Temamitglieder viel von der Kultur der anderen lernen können.

Vertrauen ist die Basis
In virtuellen Teams haben Führungskräfte, bedingt durch die dezentrale Organisation, nur begrenzte Kontrollmöglichkeiten. Daher geht es nur über Vertrauen! Dazu gehört es also von Anfang an den Mitarbeitern viel Freiraum zu lassen, sie agieren zu lassen. Sehr viel beitragen kann dazu bspw. eine Whatsapp-Gruppe des Team in der nicht nur Berufliches geteilt wird. Viele Firmen bieten dazu auch entsprechende Plattformen auf Ihren Servern, wie beispielsweise virtuelle Galerien.

Auch virtuelle Teams sollten sich regelmäßig persönlich sehen
Regelmäßige Treffen sind wichtig für das gemeinsame Kennenlernen. Dabei hat es sich als zielführend gezeigt,      dass zu Beginn eines Teamprozesses die Frequenz persönlicher Treffen häufiger sein sollte. Bei den Treffen/Meetings sollten grundsätzlich teamfördernde und vertrauensbildende Massnahmen eingebaut werden, nur sachliche und fachliche Dinge zu regeln, ist dann zu wenig.

Schnittstellen sauber definieren
Jedes Teammitglied sollte stets Klarheit darüber haben, welche Hol- und Bringschuldenv es selbst und die Kolleginnen und Kollegen haben. Diese sind sauber zu definieren und so genau wie möglich festzuhalten.

Regelmäßige Einzelgespräche per Telefon
Neben virtuellen Meetings und Statusberichten sollten Einzelespräche mit den Teammitgliedern regelmäßg stattfinden. Erfahrungsgemäß kommunizieren viele Mitarbeitende in großer Runde eher oberflächlich und sprechen konkrete Probleme und Befindlichkeiten nicht gern an. Das kann in einem Einzelgespräch sehr viel tiefer werden.

Mentrorenpaare bilden
Sehr hilfreich für diese Einzelgespräche kann auch eine Mentorenregelelung sein. Beispielsweise kann ein Teammitglied im Stammhaus mit einem aus Übersee "gepaart" werden. Zu seinen Aufgaben gehören dann regelmäßig Kontakt zu halten und Informationsaustausch zu gewährleisten.

Dies sind nur einige Impulse auch bei virtuellen Teams ein gutes Mass an "Teamspirit" zu generieren. Wenn man dazu detaillierter hinschaut, gibt es sicherlich viele Impulse mehr. Wichtig ist es dafür die Gegebenheiten als Chance zu sehen und eben nicht als Hindernis!

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in Artikel, News, Allgemein, Leadership

01Juni

Old-School-NLP, Gummibärchen und Zwieback....

...ein paar persönliche Zeilen

Old-School-NLP, Gummibärchen und Zwieback....

Ich sitze gerade auf meiner Terrasse und genieße die warme Junisonne. Seit nunmehr 13 Jahren bin ich selbstständig als Trainer/Coach  und Berater. Mit NLP, dem neurolinguistischen Programmieren, bin ich seit 1999 zugange. Ich habe meine Practitioner-Ausbildung noch mit D-Mark bezahlt. Zeitlich gesehen bin nun also NLP-volljährig. Mein Gott, wie lange ist das her.....

Ich kann mich noch genau an die erste Trance in meiner Practitioner-Ausbildung erinnern, so ein Quatsch sagte mein Verstand...und schwubbs, weg war ich. Auf Zettel stellen und so tun als ob, ich was fühle....und plötzlich fühle ich auch was........aufregend, ein wenig beunruhigend. Plötzlich habe ich wieder geträumt, tagsüber und natürlich nachts, vollkommen verloren hatte ich das, und es noch nicht einmal gemerkt. Wow, was für spannende Erlebnisse, mit 36 Jahren war mir wohl einiges abhanden gekommen unterwegs. Die Practitioner-Ausbildung war mega für mich, reich an Selbsterkenntnis und berührenden Momenten, die ich heute noch mit mir trage.

Dann natürlich direkt der Master, war ja so toll im Practitioner. Ernüchterung, kaum neuer Inhalt, nur neue Übungen, Versuche von außen in meinem Lebensmodell etwas zu verändern, NO-GO, Ausstieg.

Ich war und bin aber zu neugierig. Wiedereinstieg in den Master ein paar Monate später, gleiche Trainer, andere Gruppe alles wunderbar, nur keine wirklichen neuen Erkenntnisse für mich. Abschluss mit der Erkenntnis…..da geht mehr.

Also die Trainer-Ausbildung muss noch sein, auch weil ich schon immer Trainer sein wollte, parallel Assistenzen, das volle Programm. Anderes Institut, strenger Trainer, Feedback direkt und deutlich, nicht nur schön-geframt......und dann die Trainer-Prüfung verkackt, durch gefallen. Das war am 01. Mai 2003, der Tag, an dem auch meine Selbstständigkeit begann, was für ein Drama. Wie heilsam das war, habe ich erst Monate später verstanden, danke Harald. Lehrtrainer und Lehrcoach liefen dann fast von alleine.

Heute nach über 40 Ausbildungen, die ich zum Practitioner, Coach und Master geleitet habe, denke ich mir in Momenten wie gerade, wie kann ich, verdammt noch einmal, anderen klar machen, dass es nichts Neues braucht. Das ist ein wenig wie Gummi-Bärchen oder Zwieback, mal eine neue Verpackung, okay, aber ist es immer noch NLP.

Vieles ist in den fast 20 Jahren passiert in der Persönlichkeitsentwicklungs-Szene. War da viel Neues? Ich habe mich vor kurzem mit einer Trainer-Kollegin zum Thema unterhalten und ihr Statement war: "Ich kaufe mir seit Jahren keine neuen Bücher mehr, was Persönlichkeitsentwicklung anbetrifft, weil da nichts neues mehr drinnsteht." Offensichtlich nehme ich das also nicht alleine so wahr, neue Ansätze "Fehlanzeige". Ich denke das braucht es auch gar nicht, NLP ist noch so jung, da gibt es noch genug zu tun, es in der ursprünglichen Form, für mehr Menschen nutzbar zu machen. Dazu gibt es Ansätze, wie NLP in Schulen zu bringen oder an Universitäten, die ich für gut halte.

NLP reicht vollkommen, wenn  Menschen es nutzen und sich einlassen, sich verändern in Einstellung und Denkweise. Das geht mit NLP-Tools ganz schnell, von einem Moment auf den anderen. Für jegliche Art der Beratung und Coaching sind klasssiche NLP-Methoden hilfreich. Wann immer es darum geht Struktur in Prozesse oder Kommunikation zu bringen sind Betriebsanleitungen aus dem NLP sehr effizient nutzbar, und zwar für alle Einsatzbereiche, persönliche, öffentliche, private und berufliche.

Irgendwie ist mir dazu der Begriff "Old-School-NLP" eingefallen, im Sinne von "ursprünglich" oder "klassisch". Es braucht meiner Meinung keine angeblich neuen Konzepte. Wer sich also für Old-School-NLP interessiert, der ist herzlich eingeladen mich und andere NLP`ler und Coaches kennenzulernen, in unserem MINDMARKETING-Seminar oder unseren MINDMARKETING-Abenden.

Viele Grüße von der Terasse
Rolf Söder

 

Posted in News, Coaching, NLP

17April

Die WERTSTADT lädt ein!

6 Experten – 1 Überzeugung: gegenseitige Wertschätzung und der Wunsch, Impulse zu setzen, die Menschen überraschen, provozieren und im besten Sinne verwirren.

Es erwarten Sie sechs ganz unterschiedlich spezialisierte Experten und das Thema

„Mensch 4.0 – raus aus dem Jammertal“

In Zeiten immer schnelleren Wandels ist nur selten von den Menschen die Rede, die diesen gestalten sollen. Viel zu oft bleiben sie auf der Strecke und ergeben sich scheinbar machtlos in ihr Schicksal und damit ins Jammertal. Wir wollen die Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen und zeigen, wie jeder seine Zukunft selbst in die Hand nehmen und neu durchstarten kann: „Raus aus dem Jammertal“.

Wann:   30. Mai 2017 ab 14 Uhr
Wo:  Teamlog GmbH Spedition und LogistikGermanenstraße 30, 63741 Aschaffenburg

Rechnen Sie mit allem – nur nicht mit langweiligen Vorträgen. Sie werden aktiv einbezogen, können sich und die gesetzten Impulse direkt ausprobieren und werden dabei garantiert viel Spaß haben.

Im Anschluss an die Veranstaltung bleibt Zeit, sich gegenseitig sowie mit den Experten zu vernetzen und auszutauschen.

Wir versprechen Ihnen einen spannenden Nachmittag, der Ihre Welt verändern könnte. Anmelden können Sie sich formlos über eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Es freuen sich auf Sie die Bürger der WERTSTADT
Christiane, Sonja, Rolf, Astrid, Matthias und Waltraud

Posted in News, Artikel

17April

Coaching oder Kündigung

wenn es 5 vor 12 ist........

Immer einmal wieder passiert es mir, dass ich zu einem Coaching angefragt werde, bei dem es darum geht einen Mitarbeiter/in zu coachen, mit dem die Beteiligten gar nicht mehr zurecht kommen. Die Leitung hat bereits in Erwägung gezogen sich zu trennen und möchte dafür einen letzten Check, eine Meinung von außen.

Zunächst einmal ist das keine klassische Aufgabe für einen Coach, sondern für einen Personalberater. Daher frage ich als erstes was das Ziel der Maßnahme ist, den Mitarbeiter kompatibler für die Organisation zu entwickeln oder ihn auf eine Kündigung vorzubereiten.

Dann scheiden sich die Geister......auf der einen Seite will man human erscheinen und versucht über einen Coach den Kollegen wieder zu einem funktionierendem Zahnrad im Teamgetriebe zu entwickeln. Dass man aber auch einen Anteil daran hat, dass der Mitarbeiter heute so agiert, wie er agiert, will man nicht so richtig wahrhaben, denn "Alle" sehen es ja so.

Auf der anderen Seite hat man den Kollegen aber schon aufgegeben und glaubt nicht an eine Verbesserung der Gesamtsituation. Schnell noch ein wirkungsloses Coaching als Bestätigung, dann kann man "mit gutem Gewissen" den Trennungsprozess einleiten und kündigen.

Ich kann meinen Coach-Kollegen dann nur raten, die Finger von solch einem Auftrag zu lassen. Nach meiner Erfahrung erscheint es in solchen Situationen sinnvoller, zunächst einmal genau heraus zu bekommen, wie viel Motivation und Glaube im Team noch da ist, dem Kollegen eine neue Chance zu geben...... ohne die geht es nämlich nicht. Ich biete in solchen Fällen kein Einzelcoaching an, sondern ausschließlich eine Arbeit mit dem ganzen Team. Wenn dazu keine Bereitschaft herrscht, rate ich gleich zu kündigen und sich zu trennen.

Denn, was nützt es, wenn sich der/die Betroffen tatsächlich vornimmt zu ändern, dies jedoch von den anderen Teammitgliedern nicht wahrgenommen und gewürdigt wird.

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in Artikel, News, Coaching

23Januar

Üben, Üben......Üben!

NLp & Coaching Übungsabend

Üben, üben und noch einmal üben!

Unsere Coaches und Practitioner der aktuellen Ausbildungsreihen möchten ihr Können vertiefen und laden ein zu zwei Abenden, an denen geübt wird, bis der Arzt kommt.

Am 08. Februar und am 08. März 2017 ab 18:30 bis etwa 21:00 Uhr finden zwei MINDMARKETING-Abende statt, an denen es möglich ist Coaching- und NLP-Methoden live zu erleben. Der Abend bietet für Interessierte eine tolle Gelegenheit Coachingtechniken und NLP-Formate mit eigenen Vorhaben und Themen zu bearbeiten. Zur Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, außer natürlich ein wenig Neugier!

Der Abend findet statt in unserem Seminarhaus "Alte Schule" in 97846 Partenstein bei Lohr am Main. Die Teilnahme kostet 15€ und zur Anmeldung reicht eine kurze Mitteilung per Email oder ein Anruf. Günstiger und einfacher kommt niemand an eine qualifizierte Coaching-Session!

Viele Grüße, Rolf Söder

MINDMARKETING Institut
Oberer Weg 12
97846 Partenstein
09355/975125
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Posted in News

02Januar

Der Projektleiter als Trainer und Coach

Methodenkompetenz versus Fachkompetenz

Das neue Projekt ist da. Nun geht es los mit der eigentlichen Arbeit. Die Aufgaben und Zuständigkeiten werden verteilt. Wie schön wäre es doch, wenn es nun einfach laufen würde und das Projekt termingerecht abgeschlossen wird.

Leider kommt es im Alltag zu unerwartet auftretenden Schwierigkeiten. Am schnellsten und deutlichsten ist das an der Überschreitung von Terminen zu merken. Plötzlich ist Sand im Getriebe und es kommt zum so geannten Storming, einer Phase im Teamprozess, in der all das geklärt werden muss, was seither nicht geklärt wurde. Nun gilt es als Projektleiter methodisches Know-How zu nutzen, um den Prozess, eigentlich die Menschen, wieder ins Laufen zu bringen. Fachliches Wissen und Können reichen dazu leider oft nicht aus.

Ein Projektleiter ist daher oft in der Rolle eines Coaches, Trainers oder Moderators. Dazu braucht es methodisches Wissen um Gruppenprozesse und Kommunikation. Schwierig wird es dabei für den Projektleiter, wenn er fachlich zu sehr eingebunden ist und versucht mit seiner Fachkompetenz das Projekt zu führen. Wie man dieses Problem lösen kann, habe ich mit einem Unternehmen von etwa 600 Mitarbeitern in 2016 erlebt.

Ziel war es zunächst die Führungskräfte zu sensibilisieren für Gruppenkommunikation und fachübergreifende Prozesse. Daraus ist schnell eine Workshopreihe entstanden. Im Laufe dieser Reihe ist dann immer deutlicher geworden, dass fachliche Kompetenz eines Projektleiters oft eine Krux ist, denn der jeweilige Leiter möchte natürlich auch seine eigenen Vorstellungen verwirklichen. Das ist ganz natürlich, jedoch für den Prozessfortschritt nicht immer dienlich.

Daher haben die Führungskräfte sich zu einem Versuch entschlossen. Sie haben begonnen abteilungsrelevante Projekte nicht mehr selbst zu moderieren, sondern einen Kollegen einzusetzen, der fachlich weniger Einblick hat und sich dadurch mehr auf Methode und Prozess konzentrieren kann. Nach anfänglichen Bedenken, hat sich die Projekttermin-Treue um sage und schreibe 70% verbessert.

Als Nebeneffekt hat sich noch herausgestellt, dass derjenige, der ein Projekt in einem anderen Bereich moderiert, automatisch mehr Überblick über das gesamte geschehen des Unternehmens bekommt.

Fazit: "Fachkompetenz wird überschätzt!"

Viele Grüße, Rolf Söder

Posted in Artikel, News, Allgemein, Coaching

[12 3 4 5  >>