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Brave Coaches kommen in den Himmel, freche überall hin!

Provokatives Coaching

Der provokative Kommunikations-Stil wurde in erster Linie von Frank Farrelly systematisch erforscht und eingesetzt. Farrelly, geb. 1931 in den USA, ist ein Sozialarbeiter und Psychotherapeut. Er war Schüler von Carl Rogers und entwickelte bals seinen eigenen Stil, in dem er seine Klienten humorvoll herausforderte.

Ein Schlüsselerlebnis war eine Arbeit mit einem Klienten, die nicht vorwärts ging und er am Ende der Sitzung flapsig bemerkte: „Na ja, Sie werden das Problem wohl nie lösen!“ Dieser Satz löste beim Klienten eine starke Reaktion aus und brachte ihn in einen ressourcenvollen Zustand.

Als Grundvoraussetzung für den Einsatz von Respektlosigkeit und Provokation ist ein sehr starker Rapport. In dem Moment, wo der Rapport es trägt, kann eine Bemerkung, wie etwa.....

Das wird nichts! Das bekommst Du nie hin!
Du, niemals schaffst Du das, jeder andere, nur Du nicht!
Du hast ja noch nie etwas hinbekommen, wie soll das jetzt klappen!
Jeder andere würde das durchschauen, nur Du nicht.

............. eine starke Motivation beim Coachee bewirken.

Diese Art zu provozieren kann sehr humorvoll sein und sorgt damit für Leichtigkeit im Prozess, was von vielen Menschen als sehr angenehm empfunden wird. Eventuell verwirrt es den Klienten auch, umso besser!


Elemente des provokativen Coaching

  • Verstärken, dass es genau richtig ist, problemorientiert zu denken. Das Gegenteil ist aber auch richtig...(Verwirrung)
    Lösungen als unmöglich darstellen
  • Coach redet mehr als Coachee. Der Coach unterbricht, kommentiert flapsig und macht respektlose Bemerkungen.
  • Gedanken übertreiben und überzeichnen, verzerren & generalisieren
  • Blöde stellen, den Klienten absichtlich zweideutig missverstehen
  • Verallgemeinern, allgemeine Wahrheiten aussprechen z. Bsp. Bildzeitungsschlagzeilen, Witze, Vorurteile, Schwarz-weiß-Denken, Männer/Frauen-Klischees
  • Aussprechen/Konfrontieren der versteckten inneren Wahrheiten (Befürchtungen, Tabus, negativste Gedanken, Geheimnisse offen legen).
  • Tabuisierte Szenen und Bilder genüsslich ausmalen und Mimik und Stimme zum Übertreiben nutzen
  • Sich für das Symptom begeistern. Die Gegenmeinung jedoch genauso spannend finden
  • Keine hilfreichen Ratschläge geben, nur absurde
  • Geschichten und Metaphern erzählen. Trancen ermöglichen
  • Nichts erklären, ziellos wirken.

Viele Grüße, Rolf Söder

Die NLP Practitioner Fibel, jetzt im Buchhandel!

NLP Practitioner Wissen & Übungen

Was lange wärt, wird gut. Endlich ist unsere NLP Practitioner Fibel verlegt und im Buchhandel erhältlich. Die Fibel ist mit über 300 Seiten eines der umfangreichsten Begleitbücher für die NLP Practitioner Ausbildung.

Neben ausführlichen Erklärungen der NLP Konzepte bietet die Fibel einen großen Übungsteil, viele Illustrationen, ein Glossar mit über 100 NLP Begriffen und Fragen zur Vorbereitung auf das Practitioner-Testing. Die Fibel ist erschienen im Trainer-Verlag, kostet aktuell 54,80.-€ und kann mit folgendem Link bestellt werden: NLP Practitioner Fibel bestellen

Die Teilnehmer unsere NLP Practitioner Ausbildung bekommen selbstverständlich ein Exemplar gratis für Ihren Kurs. Mein ganz besonderer Dank gilt Britta, Maren und Petra, die alle unermüdlich an dem "Werk" mitgewirkt haben!

Viele Grüße, Rolf Söder

Perspektivenwechsel!

Einfach einmal den Blickwinkel ändern!

Perspektivenwechsel!

Die Ausgangssituation kennen Sie. Ein Mensch in Ihrem Umfeld breitet Ihnen immer wieder Probleme, die Treffen und Gespräche laufen eher unangenehm für Sie ab.

Die folgende Übung hilft dabei einen neuen Blickwinkel zu erleben und darüber Lösungen und Ideen zu gewinnen, um zukünftige Situationen mit dem Menschen angenehmer zu erleben.

Sie können die folgenden Schritte ganz alleine durchführen und Sie werden sehen, wie Sie schnell den Perspektivenwechsel schaffen und plötzlich ganz neue Ideen bekommen.

Die Übung basiert auf unseren ganz narürlichen Vorstellungsmöglichkeiten, es sind also keine Vorkenntnisse erforderlich, nur ein wenig Konzentration.

 

Was Sie dazu brauchen sind 2 Stühle und schon geht es los:

  • Setzen Sie sich auf den ersten Stuhl und stellen Sie sich die Person , um die es geht, auf dem anderen Stuhl vor.
  • Sagen Sie nun dem anderen, was Sie stört. Seien Sie dabei auch wütend oder traurig und teilen Sie dem anderen mit, wie es Ihnen dabei geht. Nehmen Sie sich dazu genug Zeit.
  • Teilen Sie dem Menschen nun mit, was Sie an Ihm schätzen oder sogar mögen, auch wenn es erst schwer fällt.
  • Setzen Sie sich nun auf den Stuhl des anderen, versetzen Sie sich in den anderen hinein und geben Sie aus seiner Position heraus Feedback, quasi an sich selbst. Nehmen Sie sich auch dazu ausreichend Zeit.
  • Stehen Sie nun auf und überlegen Sie, wer Ihnen zu der Situation mit dem anderen Menschen gut helfen könnte. Jemand, der Ihnen Tipps geben kann. Das kann ein Ihnen bekannter Mensch sein, genauso aber auch der Dalai Lama oder jemand anders, der Ihnen geeignet erscheint, etwa wie ein Mentor!
  • Versetzten Sie sich nun in diesen „Ratgeber" und geben Sie sich Tipps, was Sie zukünftig anders machen können.
  • Setzen Sie sich abschließend wieder auf „Ihren" Stuhl, spüren Sie nach, was sich verändert hat, und über legen Sie, was Sie zukünftig anders machen werden.

Diese Übung ist ein Klassiker aus dem NLP und wird oft die 3 Wahrnehmungspositionen genannt.

Sie beruht auf unserer natürlichen Fähigkeit drei Perspektiven zu wählen und darauf, dass in jeder Position einen Beitrag zu einer Lösung beisteuert, wenn man konzentriert in dieser bleibt.

Viele Grüße, Rolf Söder

The Work von Byron Kathie

Nicht förderliche Gedanken transformieren!

Was mit Coaching alles möglich ist, zeigt immer wieder auch "The Work" von Byron Katie. Diese Mentaltechnik kann jeder für sich selbst anwenden und selbstverständlich ist es eine sehr wirkungsvolle Intervention, die jeder Coach dabei haben sollte.

Vielleicht kennen Sie Gedanken, die Ihnen das Leben schwer machen. Sie kommen immer einmal wieder und sorgen dafür dass man sich nicht gut fühlt. So etwas wie:

"Das passiert immer mir!"...."Ich kann mit der Situation nicht umgehen!"...."Das werde ich nie schaffen!"...."Ich habe zu viel Stress."

Oft ist es so, dass man sich schlecht fühlt, jedoch nicht genau weiß warum. The Work geht davon aus, dass es ein Gedanke ist, der für den Zustand sorgt. Diesen gilt es zunächst zu identifizieren und auszusprechen, also in Worte zu formen. Dann kann es schon losgehen mit The Work.

The Work von Byron Katie ist ein einfacher und für jeden machbarer Weg, jene Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die dafür sorgen, dass es einem nicht gut geht. Und das funktioniert mit folgenden 4 Fragen, die man sich nach einander stellt und beantwortet. Das kann mündlich und schriftlich erfolgen. Ich empfehle die Antworten auf Papier zu bringen. Und das sind die 4 Fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du (was passiert in dir), wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Nach der Arbeit mit den 4 Fragen liegt der Fokus auf dem, was ist, wenn der Gedanke weg ist. Und man kann den Ursprungssatz gegen einen anderen austauschen. Meist passiert das von ganz alleine, also wie wäre ich ohne den Gedanken "Ich habe zu viel Stress."....klar ich wäre freier, und Dinge würden mir leichter von der Hand gehen.

Ich wünsche viel Erfolg mit dieser schlichten und sehr wirkungsvollen Methode.

Viele Grüße, Rolf Söder

Lampenfieber ist Dein Freund!

Wie Lampenfieber förderlich wird!

Vielen Menschen fällt es schwer vor Gruppen zu sprechen. Egal ob eine geschäftliche Präsentation, eine private Rede oder ein Referat in Schule oder Studium, je näher der Termin rückt, desto mehr Zweifel steigen auf, dass es ein Erfolg wird.
Wo möglich führt die Aufregung vorher dazu, dass sich Schlaflosigkeit, schlechte Laune und sogar körperliche Symptome wie Bauchschmerzen auftreten.

Hier eine Anleitung um mit dem Lampenfieber besser umzugehen und es positiv zu nutzen:

Machen Sie sich deutlich, welcher körperliche Zustand eintritt, wenn Sie sich kurz vor der Präsentation befinden. Vielleicht grummelt es im Bauch oder die Hände werden feucht. Stellen Sie sich dabei auf einen Zettel auf dem das Wort „Lampenfieber" steht. Fühlen Sie genau nach, wie es ist „Lampenfieber" zu haben.

Verlassen Sie nun den Platz, steigen Sie von dem Zettel und denken Sie an etwas Positives, zum Beispiel eine Kompliment oder Lob, dass Sie bekommen haben. Überlegen sie dann wofür Lampenfieber gut ist. Das könnte sein:

  • sehr aufmerksam zu sein
  • im Besitz der vollen Konzentration zu sein
  • alle Sinne auf Empfang zu haben
  • in einer achtsamen Haltung zu sein
  • etc.

Finden Sie Ihre eigenen Worte für die positiven Bedeutungen, die Lampenfieber für Sie persönlich hat. Schreiben Sie jeden Begriff auch auf den Zettel, auf dem „Lampenfieber" steht. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit, solange bis Lampenfieber von positiven Begriffen „umzingelt" ist. Finden Sie so viele Bedeutungen, wie möglich, mindestens aber drei Stück.

Steigen Sie nun wieder auf den Zettel und stellen Sie nochmals den Zustand „Lampenfieber" her. Spüren Sie nach wie das körperliche Empfinden sich verändert, wenn Sie die positiven Bedeutungen auf dem Zettel sehen. Sie werden ruhiger und gelassen und bleiben trotzdem in einem sehr wachen und aufmerksamen Zustand.

Wiederholen Sie diese Übung 2-3 Mal. Es geht bei der Übung also nicht darum das Lampenfieber „weg zu machen", sondern es so umzudeuten, dass Sie es als einen förderlichen Zustand empfinden. Die starken körperlichen Reaktionen, wie beispielsweise Bauchweh, werden dabei natürlich gemildert.

Viel Erfolg, Rolf Söder

MINDMARKETING Referenzen

  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."
  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."

MINDMARKETING E-Books

  • Deckblatt NLP Practitioner Tagebuch
  • fibel deckblatt deckblatt
  • Deckblatt Ebook Management
  • Deckblatt Ebook Management 1
  • Deckblatt Pimp my Meeting