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Coaching als Führungsinstrument

Führungsstil erweitern!

Coaching im Business, sei es für Einzelpersonen, wie auch für Gruppen oder Teams werden immer öfter von Verantwortlichen in Unternehmen eingesetzt, um neue Perspektiven zu gewinnen.Im Vordergrund einer Coaching-Massnahme steht immer der Gedanke eine positive Entwicklung in Gang zu setzen, sei es für einen einzelnen Mitarbeiter oder für eine Abteilung oder ein Business-Team. 

Damit kann Coaching im Unternehmen auch als Initiieren und Begleiten von Veränderungen in Organisationen definiert werden. Der Coach hat dabei die Aufgabe wie ein Pfadfinder oder Scout Wege aufzuzeigen, die bisher nicht gefunden wurden.Coaching ist für alle Unternehmensbereiche im Business einsetzbar, angefangen vom Personalwesen bis hin zu Vertrieb und Marketing. Gerade in der Personalarbeit werden Coaching Kompetenzen oftmals gefordert, geht es doch um Personal- und Organisationsentwicklung.

Für Führungskräfte bietet der Coaching-Kommunikationsstil eine Erweiterung des Führungsinstrumentariums. Dabei geht es insbesonders darum, die Potentiale der anvertrauten Mitarbeiter zu erkennen und diese wertschätzend zu nutzen.Unsere Ausbildung zum Business-Coach bietet dazu viele Methoden und darüber hinaus sich als Teilnhmer kommunikativ zu erweitern.

Gerne können Sie uns natürlich auch telefonisch unter 09355/4517 ereichen und einen persönlichen Kennenlern-Termin vereinbaren.

Viele Grüße, Rolf Söder

Warum NLP lernen?

NLP lernen um sich zu entwickeln!

NLP, das neurolinguistische Programmieren, ist ein Trainings- und Kommunikationsmodell, dessen Techniken zur Steigerung von Souveränität und Kommunikationsfähigkeit beitragen.

In NLP Kursen und NLP Ausbildungen erhält man von Teilnehmern auf die Frage, weshalb Sie sich für das neurolinguistische Programmieren entscheiden haben, viele individuelle Antworten. „Etwas für die Kommunikationsfähigkeit tun“ oder „Selbstbestimmter werden“ oder „Klarheit für zukünftige Projekte gewinnen“ sind einige der häufigeren Antworten und Gründe sich für eine NLP Ausbildung zu entscheiden.

Eine Begründung wird von sehr vielen Menschen eher beiläufig erwähnt:

„Ich will etwas für mich tun!“

Nun ist das eine sehr allgemeine Aussage. Wenn man allerdings nachfragt, was es heißt „etwas für sich tun“, kommen die Teilnehmer schnell ins Erzählen und die Begründung wird sehr individuell.

„Etwas für sich tun“ bedeutet zunächst einmal sich um sich selbst zu kümmern, sich bewusst verändern und entwickeln wollen. Dieses Grundbedürfnis haben Menschen ganz tief in sich verwurzelt.  Bei Kinder wird dies sehr deutlich. Kinder haben Pläne, Ziele und wollen etwas erreichen – aus einem inneren Antrieb heraus. In der Verhaltenspsychologie spricht man von einer intrinsischen Motivation, die im Kindesalter deutlich auftritt. Nun ist es so, dass im Laufe der Lebensjahre durch die täglichen Belastungen und vollgepackte Terminkalender das Bedürfnis „etwas für sich zu tun“ schnell zu kurz kommen kann. Die eigene Entwicklung wird nicht mehr vorwiegend selbst gesteuert, sondern ist maßgeblich abhängig von äußeren Einflüssen.

Wer sich für eine NLP Ausbildung entscheidet, hat bewusst oder unbewusst das Gefühl, etwas für seine eigene Persönlichkeit tun zu wollen.  Nun sind die meisten NLP Ausbildungen so angelegt, dass persönliche Anliegen mit den erlernten NLP Methoden während der Seminare bearbeitet werden – und sind somit also sehr geeignet die persönliche Entwicklung voran zu treiben.

Die NLP Ausbildung ist immer ein wenig wie „Wellness für meine Seele“ – das war der Satz eines Teilnehmers einer meiner NLP Ausbildungen und bringt es auf den Punkt.

Zunächst einmal werden die gelernten NLP Techniken für sich selbst angewandt und genutzt. Wer dabei an sich selbst erfährt, wie wirkungsvoll diese Methoden sein können, kann damit auch anderen helfen und damit sein Umfeld positiv gestalten.

Viele Grüße, Rolf Söder

The Work von Byron Kathie

Nicht förderliche Gedanken transformieren!

Was mit Coaching alles möglich ist, zeigt immer wieder auch "The Work" von Byron Katie. Diese Mentaltechnik kann jeder für sich selbst anwenden und selbstverständlich ist es eine sehr wirkungsvolle Intervention, die jeder Coach dabei haben sollte.

Vielleicht kennen Sie Gedanken, die Ihnen das Leben schwer machen. Sie kommen immer einmal wieder und sorgen dafür dass man sich nicht gut fühlt. So etwas wie:

"Das passiert immer mir!"...."Ich kann mit der Situation nicht umgehen!"...."Das werde ich nie schaffen!"...."Ich habe zu viel Stress."

Oft ist es so, dass man sich schlecht fühlt, jedoch nicht genau weiß warum. The Work geht davon aus, dass es ein Gedanke ist, der für den Zustand sorgt. Diesen gilt es zunächst zu identifizieren und auszusprechen, also in Worte zu formen. Dann kann es schon losgehen mit The Work.

The Work von Byron Katie ist ein einfacher und für jeden machbarer Weg, jene Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die dafür sorgen, dass es einem nicht gut geht. Und das funktioniert mit folgenden 4 Fragen, die man sich nach einander stellt und beantwortet. Das kann mündlich und schriftlich erfolgen. Ich empfehle die Antworten auf Papier zu bringen. Und das sind die 4 Fragen:

  1. Ist das wahr?
  2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  3. Wie reagierst du (was passiert in dir), wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wer wärst du ohne den Gedanken?

Nach der Arbeit mit den 4 Fragen liegt der Fokus auf dem, was ist, wenn der Gedanke weg ist. Und man kann den Ursprungssatz gegen einen anderen austauschen. Meist passiert das von ganz alleine, also wie wäre ich ohne den Gedanken "Ich habe zu viel Stress."....klar ich wäre freier, und Dinge würden mir leichter von der Hand gehen.

Ich wünsche viel Erfolg mit dieser schlichten und sehr wirkungsvollen Methode. Übringens:

In unserer Coaching Ausbildung zum Business Coachgehen wir explizit auf "The Work" ein.

Viele Grüße, Rolf Söder

Perspektivenwechsel!

Einfach einmal den Blickwinkel ändern!

Perspektivenwechsel!

Die Ausgangssituation kennen Sie. Ein Mensch in Ihrem Umfeld breitet Ihnen immer wieder Probleme, die Treffen und Gespräche laufen eher unangenehm für Sie ab.

Die folgende Übung hilft dabei einen neuen Blickwinkel zu erleben und darüber Lösungen und Ideen zu gewinnen, um zukünftige Situationen mit dem Menschen angenehmer zu erleben.

Sie können die folgenden Schritte ganz alleine durchführen und Sie werden sehen, wie Sie schnell den Perspektivenwechsel schaffen und plötzlich ganz neue Ideen bekommen.

Die Übung basiert auf unseren ganz narürlichen Vorstellungsmöglichkeiten, es sind also keine Vorkenntnisse erforderlich, nur ein wenig Konzentration.

 

Was Sie dazu brauchen sind 2 Stühle und schon geht es los:

  • Setzen Sie sich auf den ersten Stuhl und stellen Sie sich die Person , um die es geht, auf dem anderen Stuhl vor.
  • Sagen Sie nun dem anderen, was Sie stört. Seien Sie dabei auch wütend oder traurig und teilen Sie dem anderen mit, wie es Ihnen dabei geht. Nehmen Sie sich dazu genug Zeit.
  • Teilen Sie dem Menschen nun mit, was Sie an Ihm schätzen oder sogar mögen, auch wenn es erst schwer fällt.
  • Setzen Sie sich nun auf den Stuhl des anderen, versetzen Sie sich in den anderen hinein und geben Sie aus seiner Position heraus Feedback, quasi an sich selbst. Nehmen Sie sich auch dazu ausreichend Zeit.
  • Stehen Sie nun auf und überlegen Sie, wer Ihnen zu der Situation mit dem anderen Menschen gut helfen könnte. Jemand, der Ihnen Tipps geben kann. Das kann ein Ihnen bekannter Mensch sein, genauso aber auch der Dalai Lama oder jemand anders, der Ihnen geeignet erscheint, etwa wie ein Mentor!
  • Versetzten Sie sich nun in diesen „Ratgeber" und geben Sie sich Tipps, was Sie zukünftig anders machen können.
  • Setzen Sie sich abschließend wieder auf „Ihren" Stuhl, spüren Sie nach, was sich verändert hat, und über legen Sie, was Sie zukünftig anders machen werden.

Diese Übung ist ein Klassiker aus dem NLP und wird oft die 3 Wahrnehmungspositionen genannt.

Sie beruht auf unserer natürlichen Fähigkeit drei Perspektiven zu wählen und darauf, dass in jeder Position einen Beitrag zu einer Lösung beisteuert, wenn man konzentriert in dieser bleibt.

Viele Grüße, Rolf Söder

NLP, Manipulation, Scientology, Sekte, unwissenschaftlich.....etc.

NLP manipuliert, ist unwissenschaftlich, wird von Scientology genutzt ....etc.

Solche oder ähnliche Aussagen tauchen immer wieder auf. Und das ist kein Wunder, da rund um das Neurolinguistische Programmieren wenig Aufklärung betrieben wurde und wird. Das gilt für die Entwickler Richard Bandler und John Grinder genauso wie für die Verbände, in denen sich NLP-Anwender organisieren.

Auch wenn dazu schon viel geschrieben wurde, will ich als NLP-Anwender und Trainer persönlich hier auf unserer Homepage dazu Stellung nehmen.


"NLP ist unwissenschaftlich!"

Die Methoden des NLP fanden aufgrund ihrer Effektivität, was positive Verhaltensänderungen angeht, rasante Verbreitung. Innerhalb nur weniger Jahre, etwa 1975 -1985,  schossen Organisationen, Verbände und Institutionen international aus dem Boden, die sich vornehmlich mit der Anwendung und Verbreitung der Techniken des NLP beschäftigten. Die wissenschaftliche Untersuchung und dazu gehörende Dokumentationen blieben weitgehend auf der Strecke. Ob es den beteiligten Akteuren in erster Linie darum ging, NLP zu nutzen, um anderen zu helfen oder damit finanziell erfolgreich zu sein, sei dahin gestellt.

Tatsächlich sind NLP Techniken nur sehr begrenzt wissenschaftlich erforscht und belegt, auch wenn immer wieder Berichte auftauchen, die einzelnen Annahmen oder Methoden des NLP untermauern.Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind NLP Techniken sehr wirksam, wenn es um eigenbestimmte Verhaltens-Änderungen geht.

Dieser Zustand erklärt sich daraus, dass es im NLP darum geht zu verstehen, wie etwas funktioniert, anstatt sich zu überlegen warum es funktioniert.


"Mit NLP kann man Menschen manipulieren!"

Laut Wikipedia wird Manipulation wie folgt definiert:
Von Manipulation eines Menschen spricht man dann, wenn die Annahme eines Identifikationsangebots oder einer Ware und Dienstleistung nicht zu seinem Vorteil, sondern zu seinem Nachteil führt. Von unsittlicher Manipulation spricht man, wenn der Versuch zu überreden oder überzeugen bei den Beeinflussten ökonomischen oder sittlichen Schaden verursacht.

Die Antwort ist klar und deutlich: Ja, mit NLP kann man Menschen manipulieren. Allerdings geht es auch ohne NLP. Das ist in meiner Auffassung moralisch verwerflich, ob nun mit oder ohne den Einsatz von NLP.


"NLP hat mit Scientology zu tun!"

Da ich mit Scientology noch keinerlei Berührung hatte und dies auch nicht anstrebe, kann ich dazu nur schreiben, dass ich in den fast 20 Jahren, in denen ich mich nun mit NLP beschäftige, keine Verbindung feststellen konnte. Das heißt jedoch nicht, dass es keine gibt.
Vielleicht nutzen Scientologen NLP-Methoden, bewusst oder unbewusst. NLP wirkt und kann zur Manipulation von Menschen genutzt werden. Es liegt also nahe, dass ein totalitäres System sich dieser Mittel auch bewusst bedient.


Zusammenfassend ist es also nicht das NLP, welches manipuliert. Es sind die Menschen und deren Absichten, die entscheiden zu welchem Zweck NLP eingesetzt wird.
Wünschenswert ist mehr Aufklärung was NLP eigentlich ist, weniger Vorurteile, wozu es führt und mehr Klarheit und Abgrenzung von großen Organisationen und Verbänden des NLP zu totalitären Systemen wie beispielsweise Scientology.

Hierzu sehe ich alle Anwender in der Pflicht und natürlich auch Verbände und Organisationen, die sich dem NLP annehmen.

Viele Grüße, Rolf Söder