Business Coach Ausbildung, Train the Trainer, Soft Skill Training by MINDMARKETING

Der Wohnzimmer-Guru und die Formel des Lebens!

...Augen auf beim "Was-auch-immer-Kauf"!

In der gegenwärtigen Situation treten wieder einmal zu Massen selbsternannte Experten zu Themen wie "Krise", "Glück", "Liebe", "Erfolg" oder "Freiheit" auf den Plan. Sie erklären mit irgendwelchen Theorien, was richtig und was falsch ist und erklären, wie das Leben funktioniert. Das Internet macht es möglich, mehr Schein als Sein......

Ich nenne diese Leute mittlerweile Wohnzimmer-Gurus. Und dann stelle ich mir vor, wie sie im lila Jogging-Anzug sich Ihre 8 Thesen für "Corona ist eine Lüge" oder die "Formel des Glücks" ausdenken.

Wie kann es sein, daß solche Nummern immer noch laufen? Daß es Menschen gibt, die sich erklären lassen müssen, wie die Welt funktioniert. Ich dachte wir leben im Zeitalter der Aufklärung und des Mündigseins und nicht mehr im düsteren Mittelalter. Quacksalber und Kurpfuscher wurden die übrigens damals genannt. Und wenn man ihnen auf die Schliche kam, wurde gar nicht so zimperlich mit ihnen umgegangen.

Irgendwie werden das auch immer mehr. Für das Leben, den Beruf, oder den eingewachsenen Fußnagel, mittlerweile gibt es für jede Befindlichkeit eine heilende Instanz.  Nun habe ich selbst vieles erlebt in dieser Szene, war fasziniert beispielsweise von Aufstellungsarbeit und Hypnose. Allerdings gab es da auch immer Erklärungen oder zumindest den Versuch einer Erklärung. Und, viel wichtiger alles lief in einer leichten und lockeren Atmosphäre ab. 

Gruselig wurde es für mich immer dann, wenn ich gemerkt habe, dass ich mich nicht zu 100% wohl fühle und der Dozent, oder wer auch immer, versucht hat subtil Druck auf mich auszuüben, um irgendwelche "Übungen" oder "Formate" zu machen. Ich bin dann schnell ausgestiegen und bin ich auch immer gut gefahren.

Da es in der Branche meines Erachtens so gut wie keine Qualitätskontrolle gibt, keine von unabhängigen Stellen/Personen durchgeführten Prüfungen, ist also Vorsicht angebracht. Nehmen wir als Beispiel das weite Feld "Coaching", in dem ich selbst seit vielen Jahren praktiziere und ausbilde. Jeder kann sich sofort Coach nennen, der Titel ist nicht geschützt. Nur in Verbindung mit einem Verband/Verein gibt es Titel, die vergeben werden, also einen Zusatz bekommen. Nun gibt es viele solcher Coaching-Verbände in Deutschland und ich kenne keinen, dessen Vorstände und Verantwortliche nicht auch selbst ausbilden. Also der Fahrlehrer nimmt auch die Prüfung ab. Wenn die Qualitätskontrolle bei Coaching, also einem Bereich, der noch einigermaßen seriös erscheint, bereits so organsiert ist, wie sieht es dann erst aus, wenn man sich zum Schamanen ausbilden läßt. Braucht man aber gar nicht, weil kann man sich auch so nennen.

Mir ist klar, egal ob beim Coach, Heiler, Aufsteller, Hypnotiseur, Schamane oder sonst was, man kann dort ein gutes Stück weiter kommen mit eigenen Themen. Das habe ich selbst erlebt. Es stellt sich nur die Frage, wie komme ich an den/die Richtige?

Zertifikate und Titel sind keinerlei Garantie! Somit bleiben nur das eigene Urteilsvermögen, und das Gefühl, welches sich einstellt, wenn man sich kennenlernt.  Also, "Augen auf beim Was-auch -immer-Kauf"!

Viele Grüße, Rolf Söder

Zusatzqualifikation NLP-Practitoner DVNLP/EANLP

Zertifizierung zum Business-Coach und NLP-Practitioner!

Ab sofort können wir allen Teilnehmern, die unsere Business-Coach Ausbildung erfolgreich absolviert haben eine zusätzliche Qualifikation zum NLP-Practitioner DVNLP nd EANLP anbieten.

Dazu müssen lediglich 3 unserer Coaching-Campus-Tage besucht werden und eine Siegel-Gebühr von 47.-€ entrichtet werden. Es ist keine weitere Prüfung notwendig.

Somit bietet die Business Coach Ausbildung plus der Besuch dreier Campus-Tage folgende Zertifikate:

- Business-Coach DNLPCV, Deutscher NLP Coaching Verband
- NLP-Practitioner DVNLP, Deutscher NLP Verband
- NLP-Practitioner EANLP, Europeen Association of NLP

       

Das gilt für alle unsere Absolventen, ehemalige und zukünftige. Auch der Besuch bereits vergangener Campus-Tage wird angerechnet. Bei Interesse einfach melden!

Viele Grüße, Rolf Söder

Home-Office, der neue Hype!

......Aladin´s Wunderlampe?

Homeoffice ist der neue Trend, spart Kosten und Zeit und leistet sogar noch einen Beitrag für unsere Umwelt. Große Konzerne wie die Allianz denken daran Büroflächen zu verkleinern und Belegschaften dauerhaft von zu Hause arbeiten zu lassen. Da ist von 50% der Belegschaft die Rede. Manager können damit durch Kosteneinsparungen glänzen und Mitarbeiter wähnen mehr Freiheit und Unabhängigkeit durch das Arbeiten von zuhause. Nachstehend ein paar Fragen, die noch fast oder gänzlich unbeantwortet sind.

Was passiert mit dem Teamgeist?
Mitarbeiter sind im Homeoffice von den sozialen Kontakten weitgehend ausgeschlossen. Eine grundlegende Motivation für Menschen ist es mit anderen und für andere aktiv etwas zu leisten. Wie funktioniert es zukünftig beispielsweise einen Erfolg zu teilen, über ein Skypemeeting? Wie soll die Führungskraft wertschätzend fördern und fordern? Was ist mit den überaus wertvollen Pausen, die zusammen verbracht werden und in denen auch geschäftliche Themen besprochen werden, Informationen ausgetauscht werden? Die meist zufälligen Flurgespräche fallen auch komplett weg. Ich kann mir gut vorstellen, dass es eine wesentlich geringere Identifikation mit dem Unternehmen und damit auch Motivation bei Menschen geben wird, die dauerhaft vom Homeoffice ausarbeiten.

Wie wirkt sich Homeoffice auf körperliche und psychische Gesundheit aus?
Nun, das weiß aktuell niemand. Mediziner warnen auf jeden Fall bereits jetzt vor Haltungsschäden, wegen nicht ergonomischer Arbeitsplätze. Psychisch kann es zu einer Vereinsamung führen. Mangelnde Zugehörigkeit kann bis zu Identitäts-Krisen führen.  Wir sind evolutionär soziale Wesen, ausgerichtet um in der Gruppe erfolgreich zu sein. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es auch annähernd so wirkungsvolle Gruppendynamiken virtuell geben wird, wie wenn Menschen sich treffen. Das führt mich zur nächsten Frage?

Was passiert mit Leistung und Output?
Zusammenhänge werden komplexer und damit für den Einzelnen immer weniger zu begreifen. Das Team, die Gruppe wird also in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Es wird mehr und mehr Schnittstellen für Projekte und Kommunikation geben. Schnittstellen sind erfahrungsgemäß für ein System Risikostellen, und das wird dann alles virtuell gemeistert?  Dazu kommt, dass es eben keine spontanen Gespräche geben wird, wenn gerade etwas zu klären ist. Es ist nicht möglich mal eben ins Nebengebäude zu laufen und mit einem Kollegen einer anderen Abteilung persönlich etwas zu klären. Nach meiner Erfahrung krankt das heute schon, wie wird das erst, wenn ein Großteil der Belegschaft im Homeoffice ist? Ich sehe jetzt schon die endlosen Ping-Pong-Mails.

Homeoffice und Karriere?
Wie sollen sich Mitarbeiter und Führungskraft kennen und schätzen lernen. Wie kann sich jemand im Homeoffice gut vernetzen und auf sich aufmerksam machen, beispielsweise mit seinen kommunikativen Fähigkeiten? Wie soll ein Chef seine Mitarbeiter beurteilen, wenn er ihn nur vom Bildschirm kennt. Wer Karriere machen will, braucht mehr als nur Leistung. Da geht es auch viel um Vertrauen und das nur virtuell aufzubauen und zu halten wird schwer funktionieren. Die Konsequenz könnte sein, dass noch weniger vom dem so wichtigen Vertrauen in Unternehmen herrscht und damit die Blindleistung gefördert wird.

Wie können neue Mitarbeiter eingearbeitet werden?
Neue Mitarbeiter werden maßgeblich über Vorbilder geprägt und diese sind dann nur noch zu sehen und zu hören, aber nicht mehr zu spüren.  Gut, das mag bei gewissen Zeitgenossen besser sein, ich behaupte aber einmal, da fehlt eine wesentliche Komponente, nämlich das Gefühl.  Darüber hinaus gibt es keine Möglichkeit den Kollegen einfach mal zu fragen, weil er da ist, wenn etwas zu klären ist. Es muss das Telefon benutzt werden oder gar ein virtueller Termin gemacht werden, das ist weder effizient noch befriedigend. Einarbeitungszeiten werden also länger dauern. Wenn das einher geht mit einer seit Jahren kürzer werdenden Verweildauer im Unternehmen, wird Effizienz sinken.

Homeoffice und demografischer Wandel?
Unsere Belegschaften werden älter. Nachgewiesen ist, dass Menschen im fortgeschrittenen Alter mehr Impulse von außen brauchen, um leistungsfähig zu bleiben. Wie soll das im Homeoffice funktionieren? Es kann also gut sein, dass die Isolierung gerade bei älteren Mitarbeitern den Leistungsabfall beschleunigt.

Was passiert mit der Unternehmenskultur?
Die Kultur eines Systems beschreibt sich über die Werte, die im System von den Menschen gelebt werden. Wie sollen diese im System gelebt werden, wenn es keinen oder nur sporadischen persönlichen Kontakt gibt? Wie soll das im Unternehmen weitergetragen werden an neue Mitarbeiter? Die überaus mageren Erfolge von Visualisierungen über Displays oder Poster von "Unsere Unternehmenswerte" sind hinreichend bekannt.
Kulturen müssen sich ändern und anpassen, manchmal sehr schnell, um zu überleben. Wichtig ist dabei nur, das Kulturwandel nicht nur von kurzfristigen Einsparungen getrieben ist.


Fazit:
Bevor wir nun blind wie die Lemminge den Vorteilen, die das Homeoffice birgt, erliegen, machen wir uns besser damit vertraut, wie Homeoffice langfristig wirkt. Dazu gibt es mit der jetzigen Situation bereits genug Lernerfahrung, zum Beispiel bei international agierenden Teams. Ich spreche dort immer wieder mit Führungskräften, die darüber klagen wie schwierig es ist ein multikulturelles Team zu führen. Spannend dabei ist immer wieder die Aussage, "nach unserem Präsenz-Jahresmeeting läuft es erst einmal besser, aber nur für kurze Zeit."
Durch Corona haben wir die Möglichkeit zu lernen, wo Homeoffice sinnvoll ist und wie einfach es funktionieren kann. Allerdings haben wir, relativ gesehen, erst sehr wenig Erfahrung damit. Weitblick und systemisches, vernetztes Denken ist gerade jetzt gefragt, um die tollen Chancen zu nutzen, die das Homeoffice bietet zu nutzen. Kosten zu sparen für den nächsten Jahresabschluss ist sicher kein ausreichend guter Treiber.

Viele Grüße, Rolf Söder

 

Demographie und der Transfer von Kompetenzen

Erfahrene Mitarbeiter zu Trainern entwickeln!

Der demographische Wandel stellt Unternehmen vor folgende Frage:

Wie nutzen wir den Erafhrungsschatz unserer älteren Mitarbeiter anstatt sie die letzten Jahre nur noch mitlaufen zu lassen oder sie per Abfindung los zu werden? Ich denke es wird zukünftig ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Organisationen und Unternehmen hier passende Konzepte zu entwickeln und sich zu lösen von alten Vorgehensweisen. Die Personalbereiche müssen also umdenken.

Wenn Mitarbeiterschaften viele "Silberrücken" haben, bringen diese automatisch andere Stärken und Skills ein. Oft ist die Identifikation älterer Mitarbeiter mit dem Unternehmen aufgrund der Zugehörigkeitszeit höher als im ersten Moment sichtbar. Auch ist es ein Fehler solche "Silberrücken" als veränderungresistent zu labeln, bei denen sich eine Investition an Zeit und Geld nicht mehr lohnt.

Gerade solche  altgedienten Mitarbeiter haben in ihrer beruflichen Biografie Kompetenzen erworben, die ein wertvolles Kapital sind – gerade in einem Umfeld, das sich momentan schnell und turbulent wandelt. So gehen ältere Mitarbeiter zum Beispiel aufgrund ihrer Erfahrung neue Aufgaben oft entspannter an als ihre jungen Kollegen an. Meist erkennen Sie auch einfacher, welche Lösung zielführend ist.

Sie haben häufig auch stärker das „Große Ganze“ vor Augen. Und weil das Thema „Entwicklung“ für sie vielleicht nicht mehr im Fokus steht, geben sie ihre Kompetenzen oft gerne weiter, auch um etwas "Bleibendes" zu schaffen!

Einige wenige Firmen haben das verstanden. Sie arbeiten zum mit Beispiel Mentoren-Programmen. Andere Unternehmen beginnen mehr und mehr ältere Mitarbeiter als firmeninterne Trainer, Berater oder Coaches ein – Voll- oder Teilzeit zu entwickeln. Hier bietet sich beispielsweise ein Train the Trainer Kurs an.

Vielleicht hat nicht jeder Silberrücken Lust auf solch ein Coach Ausbildung für den Ausklang seines Berufsleben. Gilt es doch sich kommunikative Methoden anzueigenen, Didaktik zu lernen und vieles mehr.Aber es ist für den einen oder anderen sicher ein sinnstiftender Ausklang Ihres Berufslebens.

Ein interner Berater/Coach/Trainer mit dem Hintergrund, sich am Ende seiner beruflichen Laufbahn zu befinden, hat auch den Vorteil, dass er nicht mehr so sehr verstrickt ist mit dem System, also unabhängiger sein kann, als ein junger Kollege.

Wir beraten zu diesem Thema seit Jahren und unterstützen bei Entwicklung und Umsetzung solche Massnahmen.

Viele Grüße, Rolf Söder

 

Corona und die "Onlinenisierung"

Neue Türen.....

Es ist schon erstaunlich, ein Virus schafft es mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass vieles heute auch online geht. Arbeitnehmer machen Homeoffice, Meetings können virtuell stattfinden, Einkäufe verstärkt über das Internet abgewickelt werden und so weiter und so weiter. Ich glaube, daß vieles dieser "Onlinenisierung" absolut sinnvoll ist. Bringt sie uns doch beispielsweise viele Möglichkeiten unnötiges Reisen zu vermeiden und damit Ressourcen zu schonen.

In meiner Branche, also Weiterbildung im kommunikativen Bereich, gab es in den letzten Monaten geradezu eine Schwemme an virtuellen Angeboten. Nun habe ich für einige Kunden ebenfalls Online-Trainings auf deren Wunsch durchgeführt. Ich habe mit Kameras und Micros über Zoom, Skype oder Adobe Connect mein Bestes gegeben. Das war eine spannende Erfahrung und durchaus positiv. Positiv, was die Inhaltsvermittlung anbetrifft, was nicht unbedingt überraschend ist. Denn lernen kann man auch aus Büchern oder mit Tutorials.

Was allerdings weitgehenst auf der Strecke bleibt, ist das eigentliche Trainieren und das Lernen von einander. Mit Trainieren meine ich in unserem Fall das Üben, beispielsweise einer Coaching-Technik mit anschließendem persönlichen Feedback. Eine positive Gruppendynamik und damit förderliche Lernatmosphäre ist ebenfalls schwierig zu erzeugen. Außerdem fallen auch wertvolle Pausen- und Abendgespräche unter den Tisch.

Was ich mir ganz gut vorstellen kann, in unsere zukünftigen Ausbildungen einzubauen, ist zwischen den Präsenzblöcken virtuelle Reflektionen zu machen. Das werden wir auch in der nächsten Business Coach Ausbildung, die im Herbst startet, als Pilot einbauen.

Viele Grüße, Rolf Söder

 

 

Referenzen

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."

Akademie

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E-Books

  • Deckblatt Ebook Feedback
  • Deckblatt Ebook Hypnose
  • Titel Coaching-ebook 1
  • fibel deckblatt deckblatt
  • Deckblatt Pimp my Meeting