Training, Coaching und Consulting für Unternehmen und Einzelpersonen.

Neues zu Coaching im Business

Wann gibt es die erste Business Coaching Abteilung?

Business Coaching ist in den Unternehmen mittlerweile als die individuellste und nachhaltigste Form der Personalentwicklung und Mitarbeiterführung angekommen. Wobei natürlich ein "Business" nicht gecoacht werden kann, es sind die Menschen, um die es geht.

Festzustellen ist auch, dass die Ausprägungen und Einsatzmöglichkeiten von Coaching sehr unterschiedlich sind.

Welche Arten von Business Coaching in der Praxis bevorzugt werden, ist schwer zu gewichten, da Coaching nun einmal ein individueller Prozess ist. Tatsache ist: Business Coaching ist angekommen in Unternehmen und Organisationen.

Verschiedene Recherchearbeiten einiger Coaching-Verbände beschreiben die hauptsächlichen Einsatzfälle von Business Coaching wie folgt:

  • Vorbereitung auf neue Aufgaben
  • Optimieren von Teamprozessen
  • Verhaltens- und Kommunikationsdefizite
  • Potentialentwicklung/Motivation
  • Changeprozesse
  • Abgeleitete Massnahmen aus Mitarbeiterbefragungen
  • Konflikte
  • Verbesserung von Führungskompetenz

Für einen Business Coach, ob nun intern oder extern, gibt es also jede Menge zu tun, um Unternehmen und Organisationen zu unterstützen und zukunftsfähig zu machen.

Wenn wir einmal in unsere Prozesse und Strukturen schauen, dann sind in Deutschland und Europa sicherlich weit entwickelt. Wir haben Methoden erarbeitet, um sicher und effektiv zu sein, nehmen wir zum Beispiel das Qualitätsmanagement. Wenn wir nun Methoden, wie zum Beispiel Business Coaching etablieren, kann das wahre Schätze bergen! Denn es sind die Menschen, die Qualität herstellen, Business effektiv machen, Prozesse beschleunigen und Strukturen etablieren. Dort heißt es zukünftig mehr zu investieren, denn dort ist jede Menge schlummerndes Potential, das zeigen alle Fragen zu Motivation bei der Arbeit in den letzten Jahrzehnten. Buisiness Coaching kann dazu einen Beitrag leisten und das haben immer mehr Verantwortichen erkannt! Vielleicht gibt es bald so selbstverständlich wie eine Rechtsabteilung, eine Coachingabteilung in Unternehmen. Okay, ich habe geträumt......

Viele Grüße, Rolf Söder

...fern...online...virtuell...einfach, aber auch zielführend?

Eine Coaching-Ausbildung online mit Fernstudium........

...ist klasse! Schön unpersönlich, ohne eigene Selbstreflektion, mit ganz viel Freiheit in der Zeiteinteilung und Gott sei Dank ohne präsente Coachees.

Es tut mir Leid, aber ich halte Angebote, die eine Ausbildung zum Coach ausschließlich oder mit Schwerpunkt "virtuell" anpreisen, schlichtweg für unseriös. Und ich erkläre gerne warum.

Sicherlich macht es in vielen Bereichen Sinn neue Medien zu nutzen. Technische Inhalte, mathematische Zusammenhänge oder Sprachen sind  gute Beispiele, dass es sehr gut möglich ist online und virtuell zu lernen. Ich glaube, dass Wissensvermittlung aller Art mehr und mehr über neue Techniken sinnvoll abgebildet werden kann.

Zu wissen, wie etwas funktioniert ist allerdings etwas anderes, als es zu können.

Und das ist für mich der Knackpunkt, beziehungsweise die Grenze virtuellen Lernens, vor allem wenn es darum geht mit anderen Menschen zu arbeiten. Da gibt es doch tatsächlich Fernlehrgänge zum Persönlichkeitscoach, ohne Personen. Der Kurs bietet auch Präsenzseminare, die sind jedoch optional. Der Anbieter weist darauf hin, dass es sinnvoll ist die Präsenzseminare zu absolvieren, wenn man als Coach arbeiten will. Entschuldigung, wofür macht man denn eine Coach-Ausbildung?

Autofahren ohne praktische Übung, also andere Menschen im Straßenverkehr mitnehmen, begleiten und an ihr Ziel bringen ist hochgradig gefährlich. Das ist beim Thema Coaching meines Erachtens auch der Fall.

Viele Grüße, Rolf Söder

 

Beginner trifft Silberrücken

Vom ewigen Konflikt zwischen "Alt" und "Jung"

Das Thema ist vermutlich so alt wie die Menschheit und so aktuell wie immer. Junge Menschen und erfahrene Menschen haben Konflikte, verstehen einander nicht und rutschen in einen Status der "Nicht-Achtung". Dabei gibt es so viel, wofür man sich gegenseitig achten und wertschätzen kann.

Wenn wir das Thema für Firmen und Organisationen in der heutigen Zeit beleuchten fällt auf, dass es mittlerweile Untersuchungen und Forschungsergebnisse gibt, die sehr gut erklären, warum es nicht funktioniert. Da gibt es die Einteilung in Generationen von den Veteranen über die Baby-Boomern bis zur Generation Z, dann kommt übrigens Alpha. Es wird beleuchtet, welchen Generationen welche Werte wichtig sind und was an Verhalten daraus resultiert. Sehr wertvoll um Chancen, Risisken und Möglichkeiten zu evaluieren und entsprechende Vorkehrungen zu ergreifen.

Den Konflikt gibt es wohl schon sehr lange, was in unserer Zeit hinzu kommt ist die sehr erhöhte Geschwindigkeit von Veränderung, sei es demographisch, kulturell oder durch das große Thema Digitalisierung. Das intensiviert gravierend das Konfliktpotential und zeigt welche Möglichkeiten für Organsationen und Unternehmen darin liegen, sich dem Thema aktiv zu stellen.

Der erste Schritt um die unterschiedlichen Sichtweisen von jungen und erfahrenen Mitarbeitern zu synchronisieren ist die Sensibilisierung für das Thema. Dazu kann man sich folgende Fragen stellen:

Was macht einen erfahrenen Mitarbeiter wertvoll für neue Kollegen?
Was mach einen neuen Mitarbeiter wertvoll für die erfahrene Kollegen?
Was können die erfahrenen von den jungen Mitarbeitern lernen und umgekehrt?
Wie kann ein neuer Mitarbeiter Mentor für erfahrene Kollegen werden?
Wie kann das Thema "Jung/Erfahren" im Onboarding-Prozess explizit abgebildet werden?

Aus den Antworten können Aktionen abgeleiten werden, die im Unternehmen für mehr Synchronisation zwischen den unterschiedlich erfahrenen Mitarbeitern sorgen und damit die Effizienz der Zusammenarbeit verstärken. Und das sin d nur einige Fragen, die man sich stellen kann.

Das Bewußtsein dafür zu stärken, dass es richtig und gut ist, Erfahrung und Jugend als Kooperationsmodell zu betrachten ist die Grundlage. Ist diese hergestellt, wird wahrscheinlich auch die Verweildauer von Mitarbeitern länger, da ein stärkeres Gefühl der Zugehörigkeit vorhanden ist. Know-How-Transfer sollte dann auch besser funktionieren und Change-Projekte einfacher und schneller ablaufen.

Es gibt also einige spannende Effekte, die es sinnvoll erscheinen lassen, sich dem Thema aktiv anzunehmen und es nicht stiefmütterlich zu behandeln. Familienunternehmen, die den Übergang von einer Generation auf die nächste gestalten, können Lieder davon singen, schöne und traurige.......

 Viele Grüße, Rolf Söder

Impuls-Workshop "Jugend trifft Erfahrung"

Führung braucht Feedback

Neulich an der Hotelbar.....

Ich bin gerade viel in Business-Kontexten unterwegs und da oft mit dem Thema "Führung". Neulich an der Bar entzündete sich, ohne den Einfluss von Alkohol, in etwa folgendes Gespräch, zwischen zwei Senior-Managern, die beide um die 50 Jahre Lebenserfahrung zählen, nennen wir sie Waldorf und Städtler.

Waldorf beginnt:
"Also unser neuer CEO ist ja eine echte Luftnummer, er behauptet von sich er wäre ein Alpha-Tier, aber das ist ja wohl eine Luftpumpe sonders gleichen."
Darauf Städtler:
"Da sagst Du was, der meint er wäre Gott, dabei hat er so gar keine Ahnung von unserem Geschäft. Hast Du gehört was er einführen will?"
Waldorf:
"Will ich gar nicht wissen! Der überschätzt sich total, wird eh nix mit dem!"
Städtler:
"Er will die Organisation komplett Richtung Kunde und Markt verändern, also Abteilungen auflösen, Hierarchien abbauen und Kunden- und Market-Teams einführen, wie er das nennt."
Waldorf:
"Will ich gar nicht wissen, was der vor hat, bekomme ich nur schlechte Laune!"

Ich habe das so gut es mir in Erinnerung geblieben ist wieder gegeben und ja, ich habe gelauscht. Später kam noch eine Kollegin dazu, die ins gleiche Horn geblasen hat und über den Neuen hergezogen ist, genauso pauschalisierend und vorverurteilend. In solche und andere Situationen stolpere ich laufend, im Kontext meiner Trainings- und Beratungsarbeit. In einem Training diese Woche wurde es von der Gruppe vehement abgelehnt, dass der Personalleiter in der letzten Session dabei ist, in der sich die Teilnehmer als Führungskraft vorstellen.

Vielleicht sehe ich das gerade etwas überzogen, bemerke ich doch in vielen beruflichen Bereichen eine Angstkultur. Menschen trauen sich nicht Ihre Meinung zu sagen, sondern teilen ihre Gedanken mit Dritten, also nicht mit derjenigen Person, die es eigentlich betrifft. Konsequenzen sind hinreichend bekannt und es findet kein Lernen voneinander und miteinander statt. Klar, wir haben das nie so richtig gelernt unsere Meinung zu sagen, vor allem dann, wenn es in Richtung einer Autorität geht. Dazu müssen dann in anonymen 360 Grad-Feedback-Runden gesichtslose und emotionslose Statistiken und Zahlen kreiert.

Führung braucht Feedback!  Ich glaube es wäre wesentlich effektiver, sich in Unternehmen darum zu kümmern, dass Menschen offen und frei Ihre Meinung platzieren können, damit das selbstverständlicher wird. Gerade Führungskräfte brauchen Rückmeldungen von Ihren Mitarbeitern, wer soll sie denn sonst beurteilen, wie sie führen, etwa die Personalabteilung, der nächst höhere Manager oder gar ein externer Berater mit einer Persönlichkeitsanalyse?

Was braucht es um eine Lernkultur zu etablieren, ich denke vor allem eins: MUT! Mut sich der Meinung des anderen zu stellen, sie sogar offensiv einzufordern. In meinen Führungsseminaren sind viele überrascht, wenn ich von "Management by walking around" erzähle. Dabei geht es darum, dass die Führungskraft ohne Anliegen auf die Mitarbeiter zu und in ein Gespräch geht, einfach so. Ich schaue dann in teilweise sehr erstaunte Gesichter, die mir erklären, dass dazu keine Zeit wäre bei der momentanen Arbeitsbelastung. Dann startet meist eine interessante Diskussion zum Thema Zeit und Priorisierung. Wie dem auch sei, so ein "Management by walking around"  dient zum Beziehungsmanagement, baut Vertrauen auf und ist wertschätzend. Im besten Falle ermuntert es die Kollegen und Mitarbeiter aus einer entspannten Haltung Feedback zu geben.......und abends in der Hotelbar können Waldorf und Städtler dann ganz entspannt ein Bier trinken.

Viele Grüße, Rolf Söder

 

 

Der Projektleiter als Coach

Das Projekt läuft nicht.........klar, es hat ja keine Beine!

Das neue Projekt ist da. Nun geht es los mit der eigentlichen Arbeit. Die Aufgaben und Zuständigkeiten werden verteilt. Wie schön wäre es doch, wenn es nun einfach laufen würde und das Projekt termingerecht abgeschlossen wird.

Leider kommt es im Alltag zu unerwartet auftretenden Schwierigkeiten. Am schnellsten und deutlichsten ist das an der Überschreitung von Terminen zu merken. Plötzlich ist Sand im Getriebe und es kommt zum so genannten Storming, einer Phase im Teamprozess, in der all das geklärt werden muss, was seither nicht geklärt wurde. Problem ist aber nicht das Projekt, sondern das die Menschen, die am Projekt mitwirken, nicht so performen, dass es vorwärts geht. "Ein Projekt kann nicht laufen, es hat keine Beine!"

Nun gilt es als Projektleiter methodisches Know-How zu nutzen, um den Prozess, eigentlich die Menschen, wieder ins Laufen zu bringen. Fachliches Wissen und Können reichen dazu leider oft nicht aus.

Ein Projektleiter ist daher oft in der Rolle eines Coaches, Trainers oder Moderators. Dazu braucht es methodisches Wissen um Gruppenprozesse und Kommunikation. Schwierig wird es dabei für den Projektleiter, wenn er fachlich zu sehr eingebunden ist und versucht mit seiner Fachkompetenz das Projekt zu führen. Wie man dieses Problem lösen kann, habe ich mit einem Unternehmen von etwa 600 Mitarbeitern erlebt.

Ziel war es zunächst die Führungskräfte zu sensibilisieren für Gruppenkommunikation und fachübergreifende Prozesse. Daraus ist schnell eine Workshopreihe entstanden. Im Laufe dieser Reihe ist dann immer deutlicher geworden, dass fachliche Kompetenz eines Projektleiters oft eine Krux ist, denn der jeweilige Leiter möchte natürlich auch seine eigenen Vorstellungen verwirklichen. Das ist ganz natürlich, jedoch für den Prozessfortschritt nicht immer dienlich. Dafür das Bewußtsein zu schaffen, war somit der erste Schritt.

Daraufhin haben die Führungskräfte sich zu einem Versuch entschlossen. Sie haben begonnen abteilungsrelevante Projekte nicht mehr selbst zu moderieren, sondern einen Kollegen einzusetzen, der fachlich weniger Einblick hat und sich dadurch mehr auf Methode und Prozess konzentrieren kann. Nach anfänglichen Bedenken, hat sich die Projekttermin-Treue um sage und schreibe 70% verbessert.

Als Nebeneffekt hat sich noch herausgestellt, dass derjenige, der ein Projekt in einem anderen Bereich moderiert, automatisch mehr Überblick über das gesamte geschehen des Unternehmens bekommt. Kleines Fazit: "Fachkompetenz wird überschätzt!"

Coaching ist mehr, als Probleme besprechen mit einem guten Zuhörer, der lösungsoriertierte Fragen stellt. Coaching ist auch eine prozessorientierte Vorgehensweise, die dafür sorgt Projekte ergebnisorientiert zu führen. Ich beobachte in vielen Unternehmen, das Fachwissen im Überfluß vorhanden ist, es allerdings zielgerecht "auf die Straße zu bringen" ist die eigentliche Herausfoderung. Dazu können Coaching-Methoden einen guten Beitrag leisten.

Viele Grüße, Rolf Söder

ps.: "Ein Projektleiter, der glaubt ein Projekt zu leiten, der glaubt vermutlich auch, dass ein Zitronenfalter, Zintronen faltet!"

MINDMARKETING Akteure

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."
  • Samira Austen
    Ein buntes und ideenreiches Flipchart Seminar! Mit einem lockeren und lustigen Einstieg durch den sympathischen Seminarleiter Rolf begann der Tag in einer angenehmen Atmosphäre. Dass wir innerhalb der ersten viertel Stunde schon gleich in Aktion kamen um unser erstes Flip zu gestalten, war einfach super. Learning By Doing.
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
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MINDMARKETING E-Books

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