Business Coach Ausbildung, Train the Trainer, Soft Skill Training by MINDMARKETING

Der Projektleiter als Coach

Das Projekt läuft nicht.........klar, es hat ja keine Beine!

Das neue Projekt ist da. Nun geht es los mit der eigentlichen Arbeit. Die Aufgaben und Zuständigkeiten werden verteilt. Wie schön wäre es doch, wenn es nun einfach laufen würde und das Projekt termingerecht abgeschlossen wird.

Leider kommt es im Alltag zu unerwartet auftretenden Schwierigkeiten. Am schnellsten und deutlichsten ist das an der Überschreitung von Terminen zu merken. Plötzlich ist Sand im Getriebe und es kommt zum so genannten Storming, einer Phase im Teamprozess, in der all das geklärt werden muss, was seither nicht geklärt wurde. Problem ist aber nicht das Projekt, sondern das die Menschen, die am Projekt mitwirken, nicht so performen, dass es vorwärts geht. "Ein Projekt kann nicht laufen, es hat keine Beine!"

Nun gilt es als Projektleiter methodisches Know-How zu nutzen, um den Prozess, eigentlich die Menschen, wieder ins Laufen zu bringen. Fachliches Wissen und Können reichen dazu leider oft nicht aus. HabenSie vielleicht selbst schon einmal über eine Coach Ausbildung nachgedacht?

Ein Projektleiter ist daher oft in der Rolle eines Coaches, Trainers oder Moderators. Dazu braucht es methodisches Wissen um Gruppenprozesse und Kommunikation. Schwierig wird es dabei für den Projektleiter, wenn er fachlich zu sehr eingebunden ist und versucht mit seiner Fachkompetenz das Projekt zu führen. Wie man dieses Problem lösen kann, habe ich mit einem Unternehmen von etwa 600 Mitarbeitern erlebt.

Ziel war es zunächst die Führungskräfte zu sensibilisieren für Gruppenkommunikation und fachübergreifende Prozesse. Daraus ist schnell eine Workshopreihe entstanden. Im Laufe dieser Reihe ist dann immer deutlicher geworden, dass fachliche Kompetenz eines Projektleiters oft eine Krux ist, denn der jeweilige Leiter möchte natürlich auch seine eigenen Vorstellungen verwirklichen. Das ist ganz natürlich, jedoch für den Prozessfortschritt nicht immer dienlich. Dafür das Bewußtsein zu schaffen, war somit der erste Schritt.

Daraufhin haben die Führungskräfte sich zu einem Versuch entschlossen. Sie haben begonnen abteilungsrelevante Projekte nicht mehr selbst zu moderieren, sondern einen Kollegen einzusetzen, der fachlich weniger Einblick hat und sich dadurch mehr auf Methode und Prozess konzentrieren kann. Nach anfänglichen Bedenken, hat sich die Projekttermin-Treue um sage und schreibe 70% verbessert.

Als Nebeneffekt hat sich noch herausgestellt, dass derjenige, der ein Projekt in einem anderen Bereich moderiert, automatisch mehr Überblick über das gesamte geschehen des Unternehmens bekommt. Kleines Fazit: "Fachkompetenz wird überschätzt!"

Coaching ist mehr, als Probleme besprechen mit einem guten Zuhörer, der lösungsoriertierte Fragen stellt. Coaching ist auch eine prozessorientierte Vorgehensweise, die dafür sorgt Projekte ergebnisorientiert zu führen. Ich beobachte in vielen Unternehmen, das Fachwissen im Überfluß vorhanden ist, es allerdings zielgerecht "auf die Straße zu bringen" ist die eigentliche Herausfoderung. Dazu können Coaching-Methoden einen guten Beitrag leisten.

Viele Grüße, Rolf Söder

ps.: "Ein Projektleiter, der glaubt ein Projekt zu leiten, der glaubt vermutlich auch, dass ein Zitronenfalter, Zintronen faltet!"

Agile Leadership-Methoden

....wieder eine S.., die durch`s Dorf getrieben wird!

"Agiles Leadership" wird gerade propagiert als neuer und effektiver Ansatz, um Menschen zu führen, Veränderungen zu gestalten und Erfolge zu steigern. Ich halte das wieder einmal für "Alten Wein in neuen Schläuchen". In der Personalentwicklungsbranche ist es anscheinend immer noch nicht angekommen, dass es nicht darum geht neue Worte zu finden, sondern nachhaltig zu entwickeln.

"Fordern und Fördern!", "Lean Management", "Manager as a Coach", "Führen, um zu dienen!", "Leadership", oder "Agiles Leadership!", es ist völlig egal, was drauf steht, es ist sowieso immer das gleiche drin.  Vielmehr geht es darum nachhaltig zu trainieren, coachen und entwickeln.
 
Alle paar Jahre wird eine neue "S.." durch Dorf getrieben. Sogar Haufe bezeichnet "Agiles Leadership" als absolut nicht neu. Früher hieß es "Führung durch Vorbild". Vielleicht braucht es grundsätzlich weniger Führung und Leadership und viel mehr Vertrauen in die Menschen, dass sie sich selbst führen können. Frederic Laloux beschreibt in seime Buch "Reinventing Organisations" Firmen, die darauf tatsächlich vertrauen und damit erstaunliche Erfolge in ihren Märkten haben.
 
Ich glaube wir brauchen weniger Führung und dafür mehr Vertrauen in Menschen. Und dazu Unternehmer, Gesellschafter und Unternehmenschefs, die endlich aus den kurzfristigen Denkpfaden aussteigen und sich langfristig überlegen, wo es hingehen muss.  Und eben nicht Manager, die auf kurzfristige Erfolge schielen, wie der Hermes-Verantwortliche, der zum Einsatz eines Elektro-Transporters interviewt wurde und folgendes von sich gab:
"Die ersten Test liefen gut, natürlich muss sich der E-Transporter in drei Kriterien vor allem in drei Kriterien beweisen:
1. Er muss genug Stauraum haben.
2. Die Reichweite muss ausreichend sein.
3. Es muss sich rechnen.
Wenn das gegeben ist, können wir über einen vermehrten Einsatz solcher Fahrzeuge nachdenken."
Was ist denn mit der Umweltfreundlichkeit, ist das kein Ziel für Hermes?  Was ist mit nachhaltiger Entwicklung? Wo will Hermes denn in 10 Jahren sein? Dazu kam kein Wort. Ich finde das bemerkenswert, zeigt es mir doch wie gedacht wird in vielen Unternehmen.
 
Ich glaube nach wie vor, dass zu guter Führung eine Menge gehört und ich glaube auch, dass man das alles lernen kann, da ist nichts in die Wiege gelegt worden. Um es zu lernen braucht es aber Zeit, Unterstützung, Reflexion und viel Nachhaltigkeit.
 
Mal sehen wie lange sich "Agiles Management" hält. Ein befreundeter Unternehmer sagte vor kurzem zu mir:
"Ich war auf einem Vortrag zu "Agilem Management"....jetzt weiß ich endlich, was ich seit mehr als 20 Jahren mache."
Das bringt es für mich ziemlich auf den Punkt!
 
Viele Grüße, Rolf Söder
 
 
 
 

Systemisch oder nicht?.......

....das ist hier die Frage!

Immer wieder fragen mich Interessenten nach dem Begriff Systemik oder systemisches Coaching. Wenn ich dann nachfrage weshalb, bekomme ich in der Regel zur Antwort, weil es mir wichtig ist systemisch coachen zu können. Hmmmmm....

Hier ein paar Gedanken und Fakten dazu. Zunächst einmal ist der Begriff "Systemisches Arbeiten" in der Therapie entstanden, unter anderem aus den Erkenntnissse von Virginia Satir und der Familientherapie. Irgendwann hatten sich dann systemsiche Therapie oder systemische Beratung als Begriffe etabliert. Gemeint ist damit, dass man in einem Veränderungsprozess grundsätzlich berücksitigen sollte, welche Einflüsse sich aus bzw. auf die einzelnen Lebensbereiche (Systeme) ergeben und wie diese bestenfalls die Veränderung unterstützen können.

Als nun vor etwa 15 Jahren der Coaching-Markt zu boomen begann, etablierten sich auch systemische Coaching-Ausbildungen. Das Wikipedia sagt dazu:
Systemisches Coaching bezeichnet allgemeine Beratungsgespräche bei alltäglichen Fragen der persönlichen Lebensführung im beruflichen und privaten Bereich. Es wird von einigen Kritikern als eine Wortschöpfung verschiedener kommerzieller Anbieter und Verbände zu Werbezwecken bezeichnet. Sie diene der Abgrenzung (Differenzierung) gegenüber konkurrierenden Coaching-Anbietern. Validierte Studien über die Wirksamkeit liegen nicht vor. Eine staatlich oder wissenschaftlich anerkannte, fundierte Ausbildung existiert ebenfalls nicht, was allerdings im Beratungsbereich insgesamt unüblich ist. Der Bezug zur „Systemischen Therapie und Beratung“ (auch als psychotherapeutische Richtung) ist ungeklärt bzw. genau das zu klärende Verhältnis, wo keine Einheitlichkeit der Auffassungen vorherrscht.

Ich finde das bringt es ziemlich auf den Punkt. Es gibt also keine saubere einheitliche Definition, im Gegenteil das "Systemische" hört sich einfach gut an und wird auch zu Werbezwecken genutzt. Ich finde das ist auch nicht weiter verwerflich, nur etwas verwirrend für den Interessenten.

Und nun mein ganz persönliches Statement dazu. Eine Coaching-Ausbildung muss grundsätzlich systemische Ansätze vermitteln, sonst fehlt ein wichtiger Aspekt. Ob das nun mit dem Ökologie-Check aus dem NLP, Aufstellungsarbeit und/oder systemischen Fragetechniken erfolgt, ist zweitrangig...am besten mit möglichst vielen solcher Ansätze.

Wichtig ist also nicht was draufsteht, sondern was drinn ist. Sollten Sie sich für eine Coaching-Ausbildung interessieren, bedenken Sie, dass keine dieser Titel irgendwie geschützt ist. Verbände liefern dazu zwar gewisse Standards, jedoch sind das Berufsverbände, die eher Interessensvertretungen sind, und zwar für die eigenen Interessen. Ein toller Titel bedeutet also nicht automatisch ein toller Coach.

Nach nun 20 Jahren in der "Szene" habe ich viele Titel kommen und gehen sehen, so wie etwa Holistic-Coach oder Integral-Coach. Die sind irgendwie wieder verschwunden. Bei Interesse an einer Coaching-Ausbildung, empfehle ich folgende Kriterien zu prüfen:

  • Hoher Praxisanteil während der Ausbildung, min 50%
  • Supervisions-Sequenzen für die Teilnehmer während der Präsenszeiten
  • Zwei oder mehr Lehrcoaches
  • Modularer Aufbau
  • Vertraulichkeit ist oberstes Gebot
  • Humor, Spaß und Leichtigkeit
  • Keine Verstrickungen unter den Teilnehmern
  • Eine Location mit Außenbereich und Rückzugsmöglichkeiten

Und vor allem rate ich, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen. Dazu bieten seriöse Ausbilder immer Möglichkeiten einmal zu schnuppern oder sich vorab kennen zu lernen.

Viele Grüße, Rolf Söder

Pimp my meeting!

Wollen Sie Ihre Meetings effizienter und spannender gestalten?

Gerade diese Woche habe ich es wieder hautnah mitbekommen dürfen: Regelmäßige, langweilige und nervige Meetings sind ein häufiger Kritikpunkt in vielen Unternehmen und Organisationen. Die Gründe dafür sind endlos:

  • Einzelne Teilnehmer ergießen sich in Selbstdarstellung.
  • Fragen werden abgetan als Zeichen von Doofheit.
  • Probleme werden so breit getreten, dass Teilnehmer depressiv werden.
  • Präsentationen arten in "Betreutes Lesen" aus.
  • Powerpoint-Schlachten werden gefochten und nach 20min sind 2/3 der Teilnehmer "mental verreist".
  • Zwei Teilnehmer oder Parteien verhacken sich und bekommen die Kurve nicht mehr.
  • etc..................

Das sind nur einige Beispiele für das "An die Wand fahren" einer Besprechung oder Meetings. Erstaunlich ist, dass bei der Befragung von Managern, was denn der Zweck ihres Meetings sei, so gut wie immer ein Statement kommt, wie etwa:

"Wir treffen uns mit Agenda und Ziel für die Besprechung um bspw. Probleme lösen oder Informationen auszutauschen".

Alles schön und gut! Was man jedoch kaum hört ist, dass man die Besprechung auch nutzt, um eine gute und motivierende Stimmung herzustellen. Spaß haben und mit Kollegen und Mitarbeitern eine gute Zeit verbringen ist bei vielen Managern gar nicht auf dem Schirm! Stellen Sie sich ein Team vor, dass gut gelaunt ein Meeting beendet und die Teilnehmer diesen Schwung mit ins Unternehmen bringen, was für ein Schneeball, der dann ins Rollen kommen kann. Jedes Meeting ist eine tolle Chance für ein gemeinsames Event zu sorgen, Vertrauen zu schaffen und Spaß zu haben! Aber nein, wir machen wieder das gleiche, langweilige Treffen, weil es geht ja doch nicht anders mit den Teilnehmern!

Mit ein bißchen Kreativität wird Ihre Besprechung lebendiger, krativer und spannender für alle Beteiligte. Die Besprechung steht und fällt mit dem Moderator und zwar nicht nur was Struktur und Ergebnis anbetrifft. Der Moderator ist auch für Stimmung, Spaß und Kreativität verantwortlich, also nutzen Sie diese tolle Chance!

Wie man das tun kann und dass dafür vielleicht gar keine großen Veränderungen nötig sind vermittelt unser Tages-Workshop "Pimp my Meeting".

Viele Grüße, Rolf Söder

Zaubern mit dem Flipchart!

Ergebnisse aus der Flip-Session März 2018

Ich denke die Ergebnisse sprechen für sich. Was so an einem Tag an Kompetenz entstehen kann! Hier geht es zum Flipchart-Seminar!

              

          

Referenzen

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."

Akademie

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E-Books

  • Titel Coaching-ebook 1
  • deckblatt ebook coaching allgemein
  • deckblatt nlp allgemein
  • fibel deckblatt deckblatt
  • Deckblatt Ebook Hypnose