Training, Coaching und Consulting für Unternehmen und Einzelpersonen.

Teile und ihr Platz

Übungsabend mit dem Teilemodell

Die Grundannahme des Teilemodells ist, dass die Persönlichkeit von Menschen aus vielen Einzelpersönlichkeiten zusammengesetzt ist.

Auch im NLP wird dieser Ansatz in einigen Formaten zu Grunde gelegt. Im Coaching habe ich festgestellt, dass es vorkommen kann, dass Teile sich nicht so ganz richtig plaziert und somit nicht wohl fühlen. Das zeigt sich dann beispielsweise dadurch, dass Ressourcen nicht abgerufen werden können.

Davon ausgehend habe ich ein Format entwickelt, welches ich "Teile und ihr Platz" nenne. Da ich dieses Format nun einige Male gut habe nutzen können, will ich es gerne im Rahmen unseres nächsten NLP & Coaching Abends vorstellen.

Termin ist der 11.10.2016, ab 18:30 Uhr in unserem Seminarhaus in Partenstein und wer dabei sein möchte, der melde sich bitte kurz per Email oder Telefon an. Wer das erste Mal nach Partenstein kommen will, der nutze bitte unser Anmeldeformular unter http://www.mindmarketing.de/anmeldung.html . Die Teilnahme kostet 15.-€.

Wer noch Fragen hat, einfach bei uns melden.

Viele Grüße, Rolf Söder

Coaching oder Kündigung

wenn es 5 vor 12 ist........

Immer einmal wieder passiert es mir, dass ich zu einem Coaching angefragt werde, bei dem es darum geht einen Mitarbeiter/in zu coachen, mit dem die Beteiligten gar nicht mehr zurecht kommen. Die Leitung hat bereits in Erwägung gezogen sich zu trennen und möchte dafür einen letzten Check, eine Meinung von außen.

Zunächst einmal ist das keine klassische Aufgabe für einen Coach, sondern für einen Personalberater. Daher frage ich als erstes was das Ziel der Maßnahme ist, den Mitarbeiter kompatibler für die Organisation zu entwickeln oder ihn auf eine Kündigung vorzubereiten.

Dann scheiden sich die Geister......auf der einen Seite will man human erscheinen und versucht über einen Coach den Kollegen wieder zu einem funktionierendem Zahnrad im Teamgetriebe zu entwickeln. Dass man aber auch einen Anteil daran hat, dass der Mitarbeiter heute so agiert, wie er agiert, will man nicht so richtig wahrhaben, denn "Alle" sehen es ja so.

Auf der anderen Seite hat man den Kollegen aber schon aufgegeben und glaubt nicht an eine Verbesserung der Gesamtsituation. Schnell noch ein wirkungsloses Coaching als Bestätigung, dann kann man "mit gutem Gewissen" den Trennungsprozess einleiten und kündigen.

Ich kann meinen Coach-Kollegen dann nur raten, die Finger von solch einem Auftrag zu lassen. Nach meiner Erfahrung erscheint es in solchen Situationen sinnvoller, zunächst einmal genau heraus zu bekommen, wie viel Motivation und Glaube im Team noch da ist, dem Kollegen eine neue Chance zu geben...... ohne die geht es nämlich nicht. Ich biete in solchen Fällen kein Einzelcoaching an, sondern ausschließlich eine Arbeit mit dem ganzen Team. Wenn dazu keine Bereitschaft herrscht, rate ich gleich zu kündigen und sich zu trennen.

Denn, was nützt es, wenn sich der/die Betroffen tatsächlich vornimmt zu ändern, dies jedoch von den anderen Teammitgliedern nicht wahrgenommen und gewürdigt wird.

Viele Grüße, Rolf Söder

Vergangenheitsbewältigung

"Altes aufarbeiten"

In Coaching und NLP geht es in erster Linie darum sich auf die Zukunft, Ziele und Vorhaben zu konzentrieren. Manchmal ist es allerdings auch wichtig "Altes" aufzuarbeiten.Dazu gibt es einige Möglichkeiten, wie man das als Coach für sich und andere tun kann. Unser nächster NLP-Abend beleuchtet solche Möglichkeiten und natürlich wird auch praktisch geübt.

Termin ist der 09.08.2015 und wie immer starten wir um 18:30 Uhr im Seminarhaus "Alte Schule" in Partenstein. Moderiert wird der Abend von mir. Wer dabei sein möchte bitte eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken oder unser Online-Formular zur Anmeldung nutzen.

"Es ist nie zu spät, die Biographie zu haben, die man sich schon immer gewünscht hat."
....Richard Bandler.

Viele Grüße, Rolf Söder

Uff, wieder eine stinklangweilige Schulung abgesessen!

Von Präsentation & Moderation und denen, die es nicht können

Es ist ein Graus, in Unternehmen werden Trainings und Schulungen vielfach dazu verwendet die Zuhörerschaft zu langweilen und zu demotivieren.

Es werden endlose Powerpoint-Schlachten geschlagen und nach kürzester Zeit sind die meisten Teilnehmer "mental verreist". Neulich rief mich ein Personalleiter an:

"Wir haben bald eine 2-tägige Produktschulung und wie immer, werden die meisten schnell in`s "Powerpoit-Koma" fallen. Könnten Sie das nicht ein wenig auflockern?"

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Personalleiter wird beauftragt einen Kasper zu besorgen, der das langweiliges Training bespassen soll. Das heißt, dass alle Verantwortlichen schon wissen, dass lauter Amateure vorne stehen! Und anstatt an der Ursache zu arbeiten, bekommt das Symptom ein Pflaster, gruselig.

Eine Schulung steht und fällt mit dem, der sie hält! Das kennen wir alle schon aus der Schule. In einem Jahr war das Fach hochgradig spannend, im nächsten gab es einen Lehrerwechsel und es war nur noch zum Gähnen.

Viele Referenten glauben, kraft ihrer Fachkenntnisse, befähigt zu sein eine gelungenes Training zu gestalten. Resultat sind gähnend langweilige Sessions, die nur dazu beitragen, dass alle am Ende fluchtartig den Saal verlassen.

Grundlegende Regeln der Gruppendynamik werden dabei nicht eingehalten und Präsentation verkommt zum Vorlesen von Powerpoint-Charts oder einer Selbstdarstellung des Vortragenden.

Das geht auch anders! Lebendig und begeisternd zu  präsentieren und zu moderieren wurde niemandem in die Wiege gelegt, sondern es sind Fähigkeiten, die jeder lernen kann. Und es geht schnell es zu lernen, wenn man will!

Hier ein paar Punkte, die darauf hinweisen, dass Sie an Ihren Präsentations- bzw. Moderations-Fähigkeiten arbeiten sollten:

  • Teilnehmer sind oft unaufmerksam
  • Es finden viele Seitengespräche statt
  • Es werden wenig Fragen gestellt
  • Nach dem Treffen sind alle gleich weg
  • Sie bleiben nicht im angesetzten Zeitrahmen
  • In den Pausen wird nicht über das Thema gesprochen
  • Sie erhalten kein Feedback von den Teilnehmern, wie es ihnen gefallen hat

Jedes Training ist eine Möglichkeit für Begeisterung, Schwung und Kreativität, also nutzen Sie das!

Viele Grüße, Rolf Söder

Was hat "Industrie 4.0" mit der "Steinzeit" zu tun?

von Neadertalern in Nadelstreifen....

Zunächst einmal eine Definition laut Bundesministerium für Bildung und Forschung:

"Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 zielt darauf ab, die deutsche Industrie in die Lage zu versetzen, für die Zukunft der Produktion gerüstet zu sein. Sie ist gekennzeichnet durch eine starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexibilisierten Produktion. Kunden und Geschäftspartner sind direkt in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse eingebunden........ "

So geht der Text weiter und weiter und nicht einmal ist die Rede von den Menschen, die diese Veränderung gestalten, bzw. auf diese Reise mitgenommen werden. Prima!

Das ist die Fortsetzung, der seit der Industrialisierung eingeführten Art und Weise, Fortschritt zu generieren. Mehr und mehr verkommen Unternehmen dazu, Plätze zu werden, die prunkvolles Ambiente bieten und Menschen genau das bieten, was sie auch ihren Maschinen bieten:

Ein steriles Umfeld, in dem produziert werden soll! ...... und drinnen hausen die "Neandertaler in Nadelstreifen"!

Auswirkungen davon, wie Burnout oder Boreout, werden dann mit kurzfristigen Maßnahmen behandelt und wer nicht bald wieder funktioniert, der ist raus! Führungskräfte sind vollkommen überlastet, Firmenchefs sind überfordert und nur noch Produktivität zählt.

Als Alibi werden "Wohlfühlmanager" eingestellt, damit das Gewissen beruhigt ist und man sich ganz dem Geschäft widmen kann, sich nicht mit den lästigen Menschen abgeben muss. Wie weit sind wir mit dem Thema Führung/ Management oder Leadership eigentlich, wenn sich der Chef einen "Wohlfühlmanager" einstellen muss.
Welche wichtigere Aufgabe, als dafür zu sorgen, dass es seinen anvertrauten Menschen gut geht, diese sich wohlfühlen und damit Leistung bringen können und wollen, hat ein Chef denn? Shareholder-Value?...oder Asset-Management?...oder Industrie 4.0?..... sorry, ich glaube da sind wir auf dem falschen Dampfer!

Ich denke, dass das größte Potential für die Entwicklung unserer Unternehmen darin liegt, die Menschen zu entwickeln und nicht die Prozesse. Unsere Prozesse sind schon weit vorne und können natürlich weiter verbessert werden. Die Frage ist nur mit welchem Aufwand im Vergleich zum dem, der betrieben wird, Menschen weiter wachsen zu lassen. Wenn man beispielsweise die Budgets für die Optimierung des Qualitätswesens vergleicht, mit denen der Weiterbildung für Mitarbeiter, spricht das Bände!

Ein typischer Auswuchs dafür ist die Art und Weise, wie Mitarbeiter eingebunden werden in Feedbackschleifen. Da werden anonyme Mitarbeiterbefragungen gemacht, ein Riesenprozess kreiert, angeblich weil die Mitarbeiter sich sonst nicht trauen, ihre Meinung zu sagen.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: "Die Mitarbeiter trauen sich nicht ihre Meinung zu sagen!" Läuft da nicht etwas grundsätzlich schief, herrscht vielleicht eine Angstkultur anstatt einer Lernkultur? Und damit man da nicht ran muss, weil man sich selber nicht traut, baut man den Prozess der anonymen Mitarbeiterbefragung.

Wann wachen wir endlich auf? Im Land der Denker und Dichter der genialen Erfinder und Ingenieure brauchen wir Unternehmen, die Entwicklungsmöglichkeiten bieten und den Menschen in seiner Gesamtheit abholen. Disziplin und Struktur haben wir in unserer Kultur und hoffentlich gewinnen wir bald wieder an Kreativität und Menschlichkeit!

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Focus für die Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit viel mehr in der Entwicklung unserer zwischenmenschlichen Kommunikation liegen muss, als in irgendwelchen Prozessen wie "Industrie 4.0". Die laufen dann nämlich geschmeidig und rund im Hintergrund.

"Es geht nie um die Sache, sondern immer um die Menschen, die diese Sachen bewegen, auch so eine Industrialisierung 4.0!" Das geht an alle "Neandertaler in Nadelstreifen"!

Ich freue mich auf Kommentare und Anregungen!

Viele Grüße, Rolf Söder

MINDMARKETING Akteure

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."
  • Samira Austen
    Ein buntes und ideenreiches Flipchart Seminar! Mit einem lockeren und lustigen Einstieg durch den sympathischen Seminarleiter Rolf begann der Tag in einer angenehmen Atmosphäre. Dass wir innerhalb der ersten viertel Stunde schon gleich in Aktion kamen um unser erstes Flip zu gestalten, war einfach super. Learning By Doing.
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
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MINDMARKETING E-Books

  • Titel Leader
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