Coaching Ausbildung, Train the Trainer, Soft Skill Training by MINDMARKETING

Coaching oder Kündigung

wenn es 5 vor 12 ist........

Immer einmal wieder passiert es mir, dass ich zu einem Coaching angefragt werde, bei dem es darum geht einen Mitarbeiter/in zu coachen, mit dem die Beteiligten gar nicht mehr zurecht kommen. Die Leitung hat bereits in Erwägung gezogen sich zu trennen und möchte dafür einen letzten Check, eine Meinung von außen.

Zunächst einmal ist das keine klassische Aufgabe für einen Coach, sondern für einen Personalberater. Daher frage ich als erstes was das Ziel der Maßnahme ist, den Mitarbeiter kompatibler für die Organisation zu entwickeln oder ihn auf eine Kündigung vorzubereiten.

Dann scheiden sich die Geister......auf der einen Seite will man human erscheinen und versucht über einen Coach den Kollegen wieder zu einem funktionierendem Zahnrad im Teamgetriebe zu entwickeln. Dass man aber auch einen Anteil daran hat, dass der Mitarbeiter heute so agiert, wie er agiert, will man nicht so richtig wahrhaben, denn "Alle" sehen es ja so.

Auf der anderen Seite hat man den Kollegen aber schon aufgegeben und glaubt nicht an eine Verbesserung der Gesamtsituation. Schnell noch ein wirkungsloses Coaching als Bestätigung, dann kann man "mit gutem Gewissen" den Trennungsprozess einleiten und kündigen.

Ich kann meinen Coach-Kollegen dann nur raten, die Finger von solch einem Auftrag zu lassen. Nach meiner Erfahrung erscheint es in solchen Situationen sinnvoller, zunächst einmal genau heraus zu bekommen, wie viel Motivation und Glaube im Team noch da ist, dem Kollegen eine neue Chance zu geben...... ohne die geht es nämlich nicht. Ich biete in solchen Fällen kein Einzelcoaching an, sondern ausschließlich eine Arbeit mit dem ganzen Team. Wenn dazu keine Bereitschaft herrscht, rate ich gleich zu kündigen und sich zu trennen.

Denn, was nützt es, wenn sich der/die Betroffen tatsächlich vornimmt zu ändern, dies jedoch von den anderen Teammitgliedern nicht wahrgenommen und gewürdigt wird.

Viele Grüße, Rolf Söder

Fortbildung! So gewinnen Sie Ihren Arbeitgeber!

Gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter sind der Schatz eines jeden Unternehmens. Daher übernehmen die Kosten für eine Weiterbildung viele Arbeitgeber.  Trotzdem müssen Arbeitnehmer ihre Vorgesetzten zunächst über den Nutzen überzeugen.

Weiterbildungsmaßnahmen zu besuchen ist im heutigen beruflichen Alltag eine Notwendigkeit.

Zusatzqualifikationen sind häufig nicht nur für Arbeitnehmer nützlich, sondern ebenso für das Unternehmen. Daher beteiligen sich manche Arbeitgeber an den Kosten der Weiterbildung oder stellen den Mitarbeiter für die Zeit der Maßnahme frei. Davor gilt es die entsprechenden Menschen im Unternehmen zu überzeugen.

Dazu gilt es vor allem erst einmal die Vorteile für das Unternehmen herauszustellen. Dazu gehören klare Daten und Fakten, wie zum Beispiel:

  •     Wo und an welcher Stelle nützt die erworbene Kompetenz dem Unternehmen?
  •     Welche Auswirkungen hat das?
  •     In welche aktuellen Projekte können die neuen Kenntnisse eingebracht werden?
  •     Sind dadurch Einsparungen für das Unternehmen zu erzielen?
  •     Trägt die Weiterbildung zum Unternehmens-Image bei?
  •     Welche Eigenleistungen bringe ich ein, beispielsweise mit Freizeit oder Urlaubstagen?

Um den Entscheider von der Kostenübernahme zu überzeugen, braucht dieser zunächst alle Details der Weiterbildung. Weiterhin ist es wichtig, sich gut auf den Termin vorzubereiten. Im Termin selbst sollte man dann:

  • Übersicht, Ablauf der Weiterbildung erklären, am besten mit einer Infobroschüre. Diese   veranschaulicht die Weiterbildungsmaßnahme.
  • Im Detail, jedoch kurz und knapp die Vorteile für das Unternehmen herausstellen.
  • Die Eigenleistung benennen: Darauf hinweisen, dass man bereit ist Urlaub oder Freizeit einzubringen.
  • Erklären, dass die Weiterbildung motivierend ist und die Bindung zum Unternehmen verstärkt.

Viele Fortbildungen enden mit einer Prüfung. Hier kann man auch anführen, dass man sich diesem Test stellt. Ein Kompromiss kann auch sein, dass der Arbeitgeber einen Teil der Kosten oder diese komplett übernimmt, wenn die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen ist.

Einen überzeugenden Eindruck macht auch oft, wenn man von vorne herein erklärt, dass man die Fortbildung auf jeden Fall machen wird, und nicht davon abhängig, ob der Arbeitgeber zahlt.

Viele Grüße, Rolf Söder

NLP und seine Grenzen

Wer macht sich dazu Gedanken?

NLP ist mittlerweile bekannt geworden und zwar mit sehr unterschiedlichen Assoziationen.

Da ist die Rede von praktischer und leicht anwendbarer Veränderungstechnik, aber auch von gefährlichem Manipulationswerkzeug und unwissenschaftlichen Psycho-Tools.

Und beide extremen Sichtweisen sehe ich als gerechtfertigt. Denn NLP eignet sich für vieles. Als Kommunikationsmodell ist es überall einsetzbar, wo Menschen in Interaktion gehen und für die eigene persönliche Entwicklung bietet es viele Techniken.

So ist die Frage nach den Grenzen des NLP sehr spannend. Gehen wir auf die Ursprünge in den 60er und 70er Jahre zurück und betrachten wir, dass viele NLP-Ansätze aus der Beobachtung von Verhaltensweisen anderen Menschen entstanden sind, so wird erst einmal deutlich, dass wir alle NLP machen. NLP ist also keine Erfindung von Bandler & Grinder, sondern aus deren Beobachtungen entstanden. Somit wäre NLP grenzenlos, denn irgendwie und irgendwo machen wir alle unbewusst NLP.

Schränken wir das Nutzen von NLP auf den bewussten Einsatz ein, so ist es einfacher dessen Grenzen zu beschreiben. Dann setzt der Anwender die Grenzen, indem er für sich beispielsweise entscheidet, NLP wirkt unterstützend beim Abnehmen, jedoch nicht bei der Überwindung von Angstzuständen.
Und dann kommt dann noch die systemische Komponente dazu, wenn NLP im Rahmen von menschlichem Miteinander eingesetzt wird. Dann entscheiden die beteiligten Teile des Systems, und zwar jedes Teil für sich, wo es die Grenzen setzt.

Gott oder wem auch immer sei Dank, dass das so ist! Jeder entscheidet für sich, wo die Grenzen sind.

Das hilft aber jemandem, der sich zu den Grenzen des NLP informieren möchte, erst einmal herzlich wenig.

Von den Verbänden, die den NLP-Anwendern einen Rahmen hierzu geben könnten, wird meines Erachtens dazu wenig getan. Es gibt keine Richtlinien, wie und wo man NLP einsetzen soll oder darf und wo nicht. Es gibt eine Abgrenzung, dass NLP keine Therapie ersetzt und einen Ethik-Kodex.

Nach über 20 Jahren Beschäftigung mit den "drei Buchstaben" bin ich immer wieder erstaunt, was alles möglich ist mit den NLP-Tools. Genauso erstaunt bin ich aber auch, dass sich die Strukturen, in denen sich NLP-Nutzer organisieren, kaum entwickeln.  Es werden zwar neue Ausbildungsangebote erarbeitet, jedoch kaum andere Pfade verfolgt, wie beispielsweise wissenschaftliche Studien. Diese würde Grenzen aufzeigen, klarmachen wo NLP seine Grenzen hat und damit einen, wie ich finde, sehr förderlichen Beitrag zum Image von NLP leisten.

So lange dies nicht geschieht, werden wir weiter argumentieren, dass ich jeder seine Grenzen im Kopf selber setzt. Das halte ich zwar grundsätzlich für richtig, aber nicht immer förderlich, wenn ich mit Menschen über NLP spreche, die sich etwas "Griffigeres" gewünscht hätten.

Viele Grüße, Rolf Söder

Werden Leader geboren.......

...oder ist Leadership erlernbar?

Irgendwie hält sich hartnäckig die These, dass Leadership eine angeborene Eigenschaft sei.

"Leader werden geboren, Führungsinstrumente können erlernt werden." Diese These las ich kürzlich von einem namhaften Personalberater. Da wird von einer "Gabe" gesprochen und von Charaktereigenschaften, die man hat oder nicht.

Ich kann dem nicht zustimmen! Beginnen wir erst einmal mit der Definition von Leadership:

"Leadership heißt Visionen entwickeln und kommunizieren zu können,
um im Team Ergebnisse zu erzielen und dabei Vorbild zu sein."

Was soll daran nicht erlernbar sein? Ich bin gespannt auf Reaktionen und Beiträge.

Viele Grüße, Rolf Söder

"Sein Sie kreativ...jetzt!"

Ideen und Visionen mit "Walt Disney" erzeugen

Kreativität kommt von dem lateinischen Begriff "creare", was soviel bedeutet wie etwas neues erzeugen. Schon sehr lange beschäftigt dieser Schöpfungsprozess die Menschen und natürlich auch die Forschung. Wie schaffen wir es Dinge zu erdenken, die es nicht, bzw. noch nicht gibt? Weshalb sind wir manchmal kreativ und dann wieder vollkommen einfallslos?

Leider gibt es zu diesen Fragen keine logischen und universell nutzbaren Antworten. Offensichtlich hat "kreativ sein" damit zu tun, sich in einen bestimmten Zustand zu versetzen. Das passiert manchmal ganz zufällig und führt dazu Ideen und Lösungen zu finden, die vorher nicht da waren.

"Kreativ sein" ist ein in vielen Situationen nützlicher Zustand, leider jedoch nicht immer verfügbar. Um nun kreativ zu werden gibt es jede Menge sogenannter Techniken oder Übungen, angefangen von "Brainstorming" bis hin zu den "6 Hüten von Edward De Bono".

Im NLP, dem neurolinguistischen Programmieren gibt es eine Reihe von Techniken, die zu mehr Kreativität führen. Ein Klassiker ist die "Walt Disney" Kreativitätsstrategie, die mittlerweile über die Grenzen des NLP bekannt ist.

Die folgende Übung wurde von Robert Dilts entwickelt und geht aus der Arbeitsweise von Walt Disney hervor. Robert Dilts ist einer der führenden NLP-Entwicklern. Folgende Übungsbeschreibung geht davon aus, dass zu zweit geübt wird, "A" also derjenige ist, der Neues erfinden möchte und "B" ihn dabei begleitet.

 

1.    Positionen im Raum aufbauen und ankern
Suche einen Platz im Raum und kennzeichne diesen als Träumer-Position. Erinnere Dich an eine Situation, in der Du besonders kreativ warst, viele gute Ideen und Phantasien hattest. Nimm eine entsprechende Körperhaltung ein, evtl. bequem liegend. Assoziiere Dich mit Deinem „Träumerteil“. B = Begleiter kalibriert Deine Physiologie und ankert diese.
Suche einen Platz im Raum und kennzeichne ihn als Realisten-Position. Erinnere Dich an eine Situation, in der Du gut planen, organisieren und etwas verwirklichen konntest. Nimm eine entsprechende Körperhaltung ein und Kontakt mit Deinem „Organisationsteil“ auf. B kalibriert Deine Physiologie und ankert diese.
Finde nun noch einen Platz im Raum und bezeichne ihn als die Kritiker-Position. Erinnere Dich an eine Situation, in der Du viele Verbesserungsvorschläge hattest, Probleme, Schwachstellen und Fehler vorab erkannt hast und alternative Lösungen dafür gefunden hast. Nimm eine entsprechende Körperhaltung ein und Kontakt zu Deinem kritischen Teil auf. B kalibriert Deine Physiologie und setzt einen entsprechenden Anker.
2.    Gehe in Träumer-Position / Körperhaltung einnehmen / B Anker auslösen
„Stelle Dir eine große Leinwand vor, visualisiere Dich selbst in Bildern oder einem Film auf dieser Leinwand, so als seiest Du ein Schauspieler.“ „Erlaube Dir, ver-schiedene Ideen zu Deinem Thema durchzuspielen, dabei kannst Du alles aus-probieren. Erinnere Dich zum Beispiel, wo Du ein ähnliches Ziel erfolgreich verwirklicht hast, oder stell Dir vor, wie Du jemanden nachahmst, der dieses Ziel schon erreicht hat. Male Dir die Verwirklichung Deines Zieles in vielen Details aus.“ „Assoziiere Dich mit dem Film und frage Dich, ob es so stimmig für Dich ist. Verbessere Unstimmigkeiten.“
3.    Gehe in Position Realist / Körperhaltung einnehmen / B Anker auslösen
„Steig in den Film von Deinem Ziel ein. Stelle fest, was getan werden muss, um die einzelnen Bilder zu verwirklichen.“ „Welche Handlungen und Aktionen sind nötig? Welche Einzelschritte sind nötig, damit der Plan umzusetzen ist?“
4.    Gehe in Kritikerposition / Körperhaltung einnehmen / B Anker auslösen
„Frage Dich jetzt, ob noch irgendetwas an dem Film fehlt oder ob noch irgendetwas zu verbessern ist. Mache Dir einen Film davon. Erkenne die Schwachstellen und möglichen Fehlerquellen in dem Plan. Finde bessere Alternativen.“
5.    Zurück in die Träumer-Position mit den Infos aus Pos. 2 und Pos. 3
„Verändere den Film auf der Leinwand, bis alle neuen Informationen aus der Realisten-Position und Kritiker-Position berücksichtigt sind.“
6.    Gehe mehrmals durch alle Positionen
…bis der Film in jeder Position Deine volle Zustimmung hat.
7.    Beende die Arbeit in der Träumer-Position – assoziiert
„Sieh Dich auf der Leinwand, wie Du das Projekt verwirklichst und steige in den Film ein. Spüre, sieh und höre, ob alles so optimal ist.“

Viel Spaß beim Üben, Rolf Söder

Referenzen

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."

Akademie

Business Coach Ausbildung

Business Coach

Train the Trainer

Train the Trainer

E-Books

  • Deckblatt Ebook Hypnose
  • Deckblatt Ebook Motivation
  • Deckblatt Pimp my Meeting
  • Deckblatt NLP Practitioner Tagebuch
  • Deckblatt Ebook Management