Coaching Ausbildung, Train the Trainer, Soft Skill Training by MINDMARKETING

Was ist eigentlich "Charakter"?

" Schönheit ist nur kurzfristig eine Frage des Aussehens, langfristig eher eine Frage des Charakters"

Das Zitat von Herrmann Elling scheint es auf den Punkt zu bringen. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von Charakter sprechen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Charakter das Ensemble all unserer Eigenschaften, also der Überbegriff für die Beschreibung unserer Persönlichkeit. Diese wird an unserem Verhalten gemessen, also dem was andere an uns wahrnehmen können, unser Tun! Um nun der Komplexität Herr zu werden, die eine Persönlichkeit in sich trägt, helfen wir uns gerne mit Kategorien, um diese zu begreifen. So auch bei "Charakter", der mit 6 solcher Register beschrieben wird:

1. Intelligenz
Wie schnell und vollständig wir in der Lage sind, Informationen aufzuehmen und zu verarbeiten ist die Grundlage für unser Wirken, welches von anderen Menschen wahrgenommen wird. Somit entsteht eine Art Klarheit im Tun nach aussen. Es geht also mehr um die Klarheit im Denken und somit Handeln, welche uns strukturiert wirken läßt.
2. Motivation
Der Antrieb eines Menschen kann die Tendenzen "hin zu" oder "weg von" haben. "Hin zu" orientierte Zeitgenossen haben mehr Ihre Ziele im Fokus und sprechen über Pläne und Vorhaben, um Dinge zu verbessern. Im Gegensatz zu "weg von", wo mehr darüber kommuniziert wird, was gerade nicht geht und wo Probleme sind.
3. Ethik/Moral
Welche Werte machen für uns das Leben sinnvoll und wie systemisch sind dazu unsere Handlungen sind die Fragen, die es hier zu beantworten gibt. Wie wichtig sind mir andere Menschen bei der Erreichung meiner eigenen Ziele? Was sind die Eckdaten meines inneren Kompasses, um ein für mich erfülltes Leben zu führen.
4. Freundschaft
Die Fähigkeit mit einem anderen Menschen eine gemeinsame Historie aufzubauen, die lange trägt, gibt Auskunft über Loyalität, Nachsicht und Hilfsbereitschaft. Zu einem gefestigten Charakter gehört also auch die Eingebundenheit in Freundschaften und die damit verbundene Selbstsicherheit.
5. Vertrauen
Wie sehr wir uns gegenüber anderen öffnen können ist ein weiterer elementarer Charakterzug. Gerade die Öffnung trägt massgeblich dazu bei, wie wir in schwierigen Situationen genug Sicherheit in uns und den anderen finden, um einen "festen Charakter" zu zeigen.
6. Zufriedenheit
Den Forschungen der letzten 2 Jahrzehnten zufolge basiert der Zustand des Glücks und der Zufriedenheit vor allem auf Sinnhaftigkeit. Wer also einen Sinn in dem was er tut empfindet, wird demzufolge als charakterstark empfunden.

Soweit der Stand der aktuellen Forschung, doch wie beurteilen Sie einen charaktervollen Menschen? Ich freue mich über viele Kommentare!

Viele Grüße, Rolf Söder

Die Luis Trenker Gipfelstürmer-Strategie

Ziele und Vorhaben realisieren

Die Luis Trenker Gipfelstürmer-Strategie

Als Luis Trenker sein Elternhaus verließ, um in Innsbruck die Realschule zu besuchen, sagte sein Vater zu ihm: „Bleib ein braver Mensch, Bub und behalte ein gutes Herz.“ „Wie tut man das?“ fragte der junge Luis und der Vater antwortete: „Indem man alles für gut nimmt, eh man nicht ganz sicher ist, dass es schlecht ist.“

Mit dieser Grundeinstellung wurde Luis Trenker Schauspieler, Schriftsteller, Architekt, Skilehrer, Maler, Bergführer, Fernsehmoderator. Luis Trenker hat in seinem langen Leben viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Wann immer er eine Geschichte erzählte, ließ er sie gut enden. So stärkte er seine Grundüberzeugung vom guten Leben in einer schönen Welt.

Das mag im ersten Moment eitwas einfach und verklärt klingen. Ich denke, das ist es auch. Das tut allerdings der Wirksamkeit keinen Abbruch. Im Gegenteil effektive und brilliante Vorgehensweisen sind oft von gerade zu bezaubernder Schlichtheit. Die Strategie von Luis Trenker ist genau so eine schlicht und dabei hoch nützliche Vorgehensweise, um ein Vorhaben umzusetzen und das sind die einzelnen Punkte der Luis Trenker- Gipfelstürmer-Strategie:

  • Betrachte die Welt mit offenen, neugierigen Augen und gutem Herzen, d.h. entdecke das prinzipiell Gute der Welt. Beschreibe drei generell schöne und gute Seiten und Aspekte Deiner Welt und Deines Lebens.
  • Wenn Du einen Gipfel / ein Ziel vor Augen hast, tu so, als wärst Du schon angekommen.Betrachte die Schönheit des Gipfels und stelle Dir vor und erlebe, wie es für Dich wäre, auf Deinem Gipfel zu sein.
  • Beschreibe die Schönheit Deines Ziels – benenne möglichst viele Details Deines Ziels, die Dir gefallen. Woran erkennst Du, dass Du Dein Ziel voll und ganz erreicht hast? Welche Gefühle hast Du, wenn Du Dein Ziel erreicht hast? Beschreibe sie genau.
  • Prüfe, ob Dein Ziel und der Weg – Dein notwendiges Verhalten – mit Deinen sonstigen Interessen, Werten und Idealen vereinbar ist. Gehe nur los, wenn das der Fall ist! So bleibst Du Dir treu – das steht über allem! Ist Dein Ziel und der Weg mit all Deinen Werten vereinbar? Werden Werte von Dir durch Dein Ziel verwirklicht? Wenn ja, beschreibe, welche Werte genau verwirklicht werden.
  • Wenn Dein Ziel vor Deinen Werten besteht, verliere es nicht mehr aus den Augen: Es wird Dich bereichern! Geh trotzdem erst los, wenn die Bedingungen günstig sind. Welche Bedingungen sollten erfüllt sein, damit Du losgehst und anfängst, das Ziel zu erreichen? Wann ist der günstigste Startzeitpunkt?
  • Wenn es Dir irgend möglich ist, gehe mit Gleichgesinnten. Wenn sie andere Wege gehen wollen, so lasse sie guten Herzens ziehen. Mit wem würdest Du gern gemeinsam Dein Ziel anstreben? Wer könnte ein hilfreicher Wegbegleiter/in sein?
  • Beachte die Regeln für das richtige Gehen. Gehe vorsichtig Schritt für Schritt, immer mit sicherem Boden unter den Füßen. Was sind sichere Einzelschritte auf dem Weg zu Deinem Ziel? Gehe langsam, aber beständig. Wie sieht der optimale Zeitplan für die Einzelschritte Deines Ziels aus? Überprüfe immer wieder, ob Dein Weg noch mit Deiner Karte / Deinem Zielplan übereinstimmt. Woran erkennst Du, dass Du noch auf dem richtigen Weg zum Ziel bist?
  • Kalkuliere Umwege, Schwierigkeiten und Enttäuschungen mit ein. Behalte dabei immer Dein Ziel vor Augen. Welche Schwierigkeiten könnten auf dem Weg zu Deinem Ziel auftauchen? Welche Umwege könnten evtl. erforderlich sein? Was könnten mögliche Enttäuschungen sein auf Deinem Weg?
  • Merke Dir: Das Wichtigste ist, Dir ständig die Freude zu erhalten! Welche Tätigkeit auf dem Weg zu Deinem Ziel könnte Dir Spaß bereiten? Wie kannst Du Dir die Freude an Deinem Weg erhalten?

Die Beachtung dieser Punkte ist sehr hilfreich für das Erreichen größerer Vorhaben und Ziele. In den Schritten, die aus Büchern und Aufzeichnungen von Luis Trenker modelliert wurden, steckt sehr viel NLP, speziell was die Wohlgeformtheit von Zielen anbetrifft.

Viele Grüße, Rolf Söder

9 Thesen zu Management & Führung

...entstanden aus 25 Jahren Beschäftigung mit dem Thema

 

These 1:
Das Potential für nachhaltigen Unternehmens-Erfolg in den nächsten Jahrzehnten liegt nicht in der Optimierung der Prozesse, sondern in der methodischen und kommunikativen Ausbildung der Führungskräfte.
These 2
Führungskräfte sind mächtige Meinungs-Multiplikatoren für ein Unternehmen. Das Bewusstsein um diese Macht brauchen sowohl die Führungskräfte selbst, als auch das Management.
These 3:
Nachhaltig erfolgreich werden zukünftig Führungskräfte sein, die ihre Mitarbeiter als Partner sehen und behandeln.
These 4:
Eine, wenn nicht die, entscheidenden Qualität einer Führungskraft ist Feedback an Menschen so zu geben, dass Veränderungen bewirkt werden.
These 5:
Frauen in Führungspositionen sind nachhaltig wirkungsvoll, wenn sie Frauen bleiben dürfen und nicht ihre Weiblichkeit an der Pforte abgeben.
These 6:
Wachstum als Wert und Motivation ist zu eindimensional geworden, systemische Sinnhaftigkeit bedarf mehr Beachtung.
These 7:
Attraktive Führungskräfte bewegen Menschen zu sich, unattraktive von sich weg.
These 8:
Ohne persönliches Feedback tritt leicht eine Art Verblödung ein, die sogenannte „Führungsverblödung“!
These 9:
Kontrolle ist gut Vertrauen ist besser.

Viele Grüße, Rolf Söder

Ziele, Ziele, Ziele...........

Fleiß für die falschen Ziele ist schädlicher, als Faulheit für die Richtigen!

Kennen Sie das auch, Sie sehen in die Augen eines Menschen und denken, die/der wirkt nicht glücklich, eher beklemmt. Immer häufiger begegnen mir Menschen, die unzufrieden scheinen – irgendwie hin- und hergerissen. Und wenn ich dann näher hinschaue bzw. –höre, lässt sich feststellen, dass viel mehr dahinter steckt, als selbst derjenige Betroffene, in dem Moment benennen könnte.

Wie kommt es also, dass immer mehr Menschen sich unnahbar, ja sogar regelrecht abweisend und unfreundlich geben und vorrangig an sich zu denken scheinen?! Ist es möglich, dass wir uns von Zeit zu Zeit wie eingesperrt fühlen, fremd gesteuert? Viele scheinen sich einfach nicht mehr anders zu helfen zu wissen, als eine dicke Mauer um sich herum aufzubauen, um sich vor der Welt um sie herum schützen zu können? Doch wie kann das sein? Jeder Mensch sollte doch in der Lage sein, über sein Leben und das wie und warum und wohin, selbst entscheiden zu können. Aber weit gefehlt, die Gesellschaft – sprich, die Systeme um uns herum, in denen wir uns bewegen (Familie, Freundeskreis, Kollegen usw.) geben oft stark die Regeln und Handlungsspielräume vor, in denen wir uns zu bewegen scheinen dürfen.

Da stellt sich natürlich irgendwann die Frage, woher kommt das?

Kennen wir immer unsere persönlichen Ziele oder strebt der Eine oder Andere falschen bzw. fremden Zielen nach?
Wer hat sich schon mal bewusst gefragt – Welche Werte im Leben sind mir wichtig? Was sind meine ganz persönlichen Werte, die es mir wert sind, dafür einzustehen und danach zu leben?
Was glaube ich von mir und der Welt. Und wie unterscheidet sich das, was ich glaube von dem, was die Menschen um mich herum glauben. Welche Glaubenssätze beeinflussen tatsächlich mein Denken und Handeln?

Oft sind die Weichen für unser Tun und Streben schon gestellt! Die Systeme in denen wir uns bewegen, haben uns ihre Werte und Glaubenssätze bereits vermittelt und so ist es nur „sinnvoll“ diese auch zu leben. Vor allem ist es so schön bequem, sie nicht hinterfragen und sich eine eigene Meinung bilden zu müssen. Irgendwann ist aber der Punkt erreicht, an dem uns klar wird, hier stimmt etwas nicht. Wir haben so ein merkwürdiges Bauchgefühl. Im Unbewussten beginnt eine Rebellion.

Spätestens jetzt besteht Handlungsbedarf. Und genau jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, sich intensiv mit sich selbst auseinander zu setzen. Ein zufriedener Mensch, der sich auf sich verlassen kann und mit sich selbst im Reinen ist, kann auch nur Zufriedenheit und Verlässlichkeit ausstrahlen und wird völlig neue Reaktionen bei seinem Gegenüber feststellen können.

Im Rahmen einer NLP bzw. Coaching Ausbildung bietet sich die geeignete Plattform, mehr über sich zu erfahren. Aber natürlich auch mehr über das Lebensspiel „Kommunikation“. Es ermöglicht jedem aufgeschlossenen Menschen, die zwischenmenschlichen Beziehungen zu verstehen und ggf. zu verbessern.

Viele Grüße, Britta Ohnesorge

 

Authentizität mit NLP

Lieber das Orginal als eine Kopie sein!

Authentische Menschen wirken auf andere "echt". Sie sind so, wie sie sind und nehmen keine andere Gestalt an, setzen keine Maske auf  und verbiegen sich nicht. Im Grunde genommen also ein Zustand, in dem der Mensch zunächst einmal "ehrlich" zu sich selbst ist.

Anders ausgedrückt geht es darum, zu sich und seinen Einstellungen/Werten zu stehen, nach innen und natürlich nach außen. Das NLP bietet viele Möglichkeiten sich seiner Werte bewußter zu werden und diese auch zu leben. Für Einstellungen, auch Glaubenssätze oder Beliefs genannt, kann man mit NLP-Techniken ebenfalls Veränderungen bewirken und langfristig installieren.

Grundlage für Authentizität ist also sich seiner Werte und Glaubenssätze bewußt zu sein.

Befassen wir uns zunächst mit Werten.

Wenn wir Werte mit Worten beschreiben, werden es Substantive, wie beispielsweise Freiheit oder Treue. Die klassische Frage nach Werten ist: "Was ist Dir wichtig dabei?" Im Grunde genommen geht es um subjektiv empfundene Zustände, die erstrebensswert erscheinen, bspw. "sich frei fühlen".
Mit der NLP Ankertechnik bspw. ist es leicht, sich selbst schnell in einen Zustand zu bringen, in unserem Fall "frei". Wenn ich also in einer Situation "authentisch" sein will, besinne ich mich auf meine Werte, also, was mir wichtig ist. Dann stelle ich einen entsprechenden Zustand her. Mit NLP geht das ganz einfach, schnell und selbstbestimmt.
Doch wie ist es mit Glaubenssätzen bzw. Einstellungen?

Im Grunde genommen bilden Glaubenssätze/Einstellungen unsere subjektive Realität im Kopf. Wenn wir glauben, dass etwas schwer/leicht ist, werden wir es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch als schwer/leicht empfinden.

Glaubenssätze im Sinne von Authentizität zu leben bedeutet also die eigene Realität zu akzeptieren und damit umzugehen. Wer über sich glaubt, er schafft eine Herausforderung wird genauso authentisch auf andere wirken, wie jemand, der offen damit umgeht, dass er Bedenken hat, etwas zu schaffen. NLP, das neurolinguistsiche Programmieren, beschäftigt sich ausführlich mit Glaubenssätzen und offeriert eine Vielzahl an Möglichkeiten diese zu verändern.

Zusammen gefasst kann man sich also getrost mit NLP auseinandersetzen, wenn man an seiner eigenen Authentizität arbeiten möchte.

Aktuell bieten wir am 01.10.2013 einen "Offenen Übungsabend" mit zu diesem Thema. Mehr Infos zur Veranstaltung finden Sie hier Offener Übungsabend .

Viele Grüße, Rolf Söder

 

Referenzen

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."

Akademie

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