Coaching Ausbildung, Train the Trainer, Soft Skill Training by MINDMARKETING

NLP ist tot, es lebe NLP......

Von heimlichen Anwendern........

Immer wieder wird in diversen Foren, wie beispielsweise XING, von selbsternannten Propheten proklammiert: "NLP ist tot"......

Da ist unter anderem die Rede von wirkungslosen Methoden, die nicht wissenschaftlich belegt sind, von NLP´lern die kritiklos ihren Gurus folgen und daß Coaching ohne NLP viel seriöser wäre.

Aus der Argumentation heraus wird dann versucht für das eigene Produkt/Methode Kapital zu schlagen und postwendend auf eine Homepage verlinkt, die nur so strotz von NLP, nur werden dort andere Bezeichnungen für NLP-Begriffe verwendet. Timeline-Arbeit heißt dann Biographie-Arbeit....wie kreativ.

Ist das nun lustig oder traurig? Auf jeden Fall ist es ein Zeichen dafür, dass verzweifelt versucht wird, Werbung zu machen für die eigene Weiterbildung oder das vermeintlich bessere Angebot.

NLP ist als Methode nun seit über 40 Jahren im Einsatz. Es ist entstanden aus der Praxis und wird von jedem Menschen praktiziert. Dazu ein Beispiel, das Reframing. Reframing heißt nichts anderes, als das Menschen dem was sie wahrnehmen eine Bedeutung (Frame) geben. Und diese Bedeutung ist austauschbar. Das wußten schon die alten Griechen. Das man damit nun aber mit bestimmten Methoden arbeiten kann, mit sich selber oder mit anderen, das ist der Verdienst von Bandler und Grinder, den NLP-Entwicklern.

Am tollsten finde ich ja die Spezies Kollegen aus Training und Coaching, die mir erklären, sie haben eine NLP-Ausbildung, finden die Methoden auch klasse und nutzen sie, sagen das aber niemand, weil NLP so einen Ruf hat. NLP, die Geheimmethode!

NLP ist tot, es lebe NLP.................was für ein Quatsch! NLP kann nicht sterben und nicht leben, es sind die Menschen die das können. Und da wir nicht ohne NLP kommunizieren können, wird NLP wohl noch ziemlich lange leben...auch wenn es das gar nicht kann.

Viele Grüße, Rolf Söder

 

Die programmierte Persönlichkeit

Gastartikel von Uli Pabst, Trainer am MINDMARKETING Institut

 

„Eine programmierte Persönlichkeit hat selten ein persönliches Programm.“ Dieses Zitat von Willy Meurer (*1934) möchte ich aufgreifen, da es so gut in die Welt des NLP und in das, was oftmals über NLP gedacht wird, passt.

NLP, das neurolinguistische Programmieren, muss uns Angst machen. Geht es doch darum, den Menschen umzuprogrammieren. Alles wird konform. Wir denken gleich, wir handeln gleich, wir folgen vorgegebenen Mustern und konditionieren uns. Konditionierung kennen wir schon von Pawlow und seiner Lerntheorie. Unseren angeborenen Reflexen werden durch Konditionierung (lernen) bedingte, neue Reflexe hinzugefügt oder neue Reflexe ergänzt. Wir folgen Reiz-Reaktionsmustern und können diese Reiz-Reaktionsmuster neu programmieren.

 

Alleine schon das Wort „Programmierung“ löst bei einem Großteil von uns Befürchtungen aus. Programmierungen (aus dem griechischen programma) sind Vorschriften. Vorschriften müssen natürlich eingehalten werden. Programmierungen sind aber auch Konfigurationen –auch dieser Begriff ist eher statisch und bedrohlich.

 

Als ich neulich mit einem EDV-ler im Gespräch war sagte mir dieser: „Programmierungen sind doch toll. Wenn alles richtig programmiert ist, dann läuft das Programm rund. Ärgerlich nur, wenn es einen Programmfehler gibt und das System nicht so läuft, wie es soll.“ Das fand ich eine tolle Beschreibung. Nicht nur für die EDV, sondern auch für NLP. Nehme ich es so, dann ist es doch klasse, wenn mir Dinge, Verhaltensweisen, Ängste, Muster und Glaubenssätze (also Programme) auffallen, die ich umprogrammieren möchte, weil hier anscheinend ein hinderliches Programm läuft, welches immer wieder zu einem Fehler führt. Einem Fehler in meinen Gedanken, meinem Verhalten, meinen Reiz-Reaktionsmustern.

Moment. Sind wir wirklich so einfach? Sind wir wirklich nur „Reiz-Reaktions-Muster-Maschinen“? Vermutlich ja. Nicht umsonst gibt es für die Abläufe im Leben ein immer wiederkehrendes Grundmuster:

Erkennen, bewerten, reagieren!

Nach diesem Muster läuft die Wahrnehmung unseres gesamten Lebens. Einzige Ausnahme: Wenn wir denken, nur für uns, dann ist das Muster ein anders. Ansonsten aber folgen wir dem obigen Muster. Wir erkennen etwas (nach dem VAKOG Regeln), wir bewerten das über unsere Sinneskanäle aufgenommene (Abgleich Soll-Ist, Erwartung-Hoffnung, Wirklichkeit-Wunsch etc.) und anschließend reagieren wir darauf – durch tun oder nicht tun. Durch eine Reaktion. Körperlich, sprachlich (verbal) oder emotional. Auf jeden Fall erfolgt eine Reaktion. Reaktionen sind komplizierte Folgen einzelner Teilschritte. Wäre es nicht toll, genau diese Reaktionen zu kennen und ggf. neu reagieren zu können?

Also genau dieses Wissen zu nutzen? Ja, das wäre es und während einer NLP Practitioner - oder NLP Master Ausbildung passiert genau das. Hier haben wir ein gemeinsames Ziel: Ihre individuelle und einzigartige Persönlichkeit zu entwickeln und ggf. zu verändern. Die Bearbeitung der persönlichen Programme steht im Vordergrund. Von daher muss ich dem obigen Zitat leider widersprechen: Programmierte Persönlichkeiten haben, richtig angewendet, ausschließlich persönliche Programme. Wir arbeiten mit Ihnen gemeinsam an der Veränderung Ihrer hinderlichen Programme. Sie bestimmen das Tempo, die Intensität und die Richtung. In diesem Sinne. Sie geben den Takt vor und entscheiden eigenständig und autark, welches Thema / Programm Sie wann und wie angehen wollen.

In diesem Sinne: Auf bald im MINDMARKETING Institut……Ihr Uli Pabst

(*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

 

NLP und seine Grenzen

Wer macht sich dazu Gedanken?

NLP ist mittlerweile bekannt geworden und zwar mit sehr unterschiedlichen Assoziationen.

Da ist die Rede von praktischer und leicht anwendbarer Veränderungstechnik, aber auch von gefährlichem Manipulationswerkzeug und unwissenschaftlichen Psycho-Tools.

Und beide extremen Sichtweisen sehe ich als gerechtfertigt. Denn NLP eignet sich für vieles. Als Kommunikationsmodell ist es überall einsetzbar, wo Menschen in Interaktion gehen und für die eigene persönliche Entwicklung bietet es viele Techniken.

So ist die Frage nach den Grenzen des NLP sehr spannend. Gehen wir auf die Ursprünge in den 60er und 70er Jahre zurück und betrachten wir, dass viele NLP-Ansätze aus der Beobachtung von Verhaltensweisen anderen Menschen entstanden sind, so wird erst einmal deutlich, dass wir alle NLP machen. NLP ist also keine Erfindung von Bandler & Grinder, sondern aus deren Beobachtungen entstanden. Somit wäre NLP grenzenlos, denn irgendwie und irgendwo machen wir alle unbewusst NLP.

Schränken wir das Nutzen von NLP auf den bewussten Einsatz ein, so ist es einfacher dessen Grenzen zu beschreiben. Dann setzt der Anwender die Grenzen, indem er für sich beispielsweise entscheidet, NLP wirkt unterstützend beim Abnehmen, jedoch nicht bei der Überwindung von Angstzuständen.
Und dann kommt dann noch die systemische Komponente dazu, wenn NLP im Rahmen von menschlichem Miteinander eingesetzt wird. Dann entscheiden die beteiligten Teile des Systems, und zwar jedes Teil für sich, wo es die Grenzen setzt.

Gott oder wem auch immer sei Dank, dass das so ist! Jeder entscheidet für sich, wo die Grenzen sind.

Das hilft aber jemandem, der sich zu den Grenzen des NLP informieren möchte, erst einmal herzlich wenig.

Von den Verbänden, die den NLP-Anwendern einen Rahmen hierzu geben könnten, wird meines Erachtens dazu wenig getan. Es gibt keine Richtlinien, wie und wo man NLP einsetzen soll oder darf und wo nicht. Es gibt eine Abgrenzung, dass NLP keine Therapie ersetzt und einen Ethik-Kodex.

Nach über 20 Jahren Beschäftigung mit den "drei Buchstaben" bin ich immer wieder erstaunt, was alles möglich ist mit den NLP-Tools. Genauso erstaunt bin ich aber auch, dass sich die Strukturen, in denen sich NLP-Nutzer organisieren, kaum entwickeln.  Es werden zwar neue Ausbildungsangebote erarbeitet, jedoch kaum andere Pfade verfolgt, wie beispielsweise wissenschaftliche Studien. Diese würde Grenzen aufzeigen, klarmachen wo NLP seine Grenzen hat und damit einen, wie ich finde, sehr förderlichen Beitrag zum Image von NLP leisten.

So lange dies nicht geschieht, werden wir weiter argumentieren, dass ich jeder seine Grenzen im Kopf selber setzt. Das halte ich zwar grundsätzlich für richtig, aber nicht immer förderlich, wenn ich mit Menschen über NLP spreche, die sich etwas "Griffigeres" gewünscht hätten.

Viele Grüße, Rolf Söder

Schamanen, Woodoo und NLP!

Neurolinguistisches Programmieren und Wahrnehmung

Seher, Schamanen und Zauberer waren in unseren Breitengraden einmal sehr angesehen und hatten einen sozialen Stand, der von vielen beneidet wurde. Im Mittelalter war das nicht mehr so, im Gegenteil, wenn man nicht aufpasste,  konnte das auch im Kerker oder auf dem Scheiterhaufen enden. Dabei hatten diese Menschen vermutlich nur eine etwas stärker ausgeprägte Wahrnehmung, konnte also Dinge sehen und hören, die anderen verborgen blieben.....Woodooo!

Heute ist die gute Nachicht:

Das Mittelalter ist vorbei und die Gabe überdurchschnittlich wahrzunehmen ist erlernbar. Beispiele dafür sind Sommliers oder Parfumiers, die ihre Sinne trainiert haben. Keiner kommt als Weinverkoster auf die Welt, als Verkoster vielleicht schon und bekommt kein Geld für`s Weintrinken, sondern und muss zahlen.

Wahrnehmung ist elementar für Kommunikation. Nur wer die Zeichen, die das Gegenüber aussendet, erkennt, kann entsprechend darauf reagieren, verbal oder nonverbal. Wer hat nicht schon einmal erfahren, dass er bei einer Kommunikation etwas nicht wahr genommen hat? Und hinterher, nach der Aufklärung sich gedacht, "man das habe ich echt nicht gepeilt, dass der andere beleidigt oder gekränkt oder "wer weiss was" war." Oder andersherum: Wer hat sich nicht schon einmal gedacht: "Mann, der bekommt ja gar nichts mit, ich habe es doch gerade klar und deutlich gemacht!"

Was hat das nun mit NLP zu tun?

NLP ist entstanden durch das Studium erfolgreicher Kommunikatoren. Dabei wurden speziell für Wahrnehmung viele nützliche Techniken entdeckt, die den "Kommunikations-Sinn" zu schärfen.

Wer sich mit NLP, dem neurolinguistischen Programmieren, beschäftigt, wird seine Sinne schärfen. Deswegen sind NLPler aber noch lang keine Seher, im Sinne von alten Mythen und Geschichten. Allerdings kann es durchaus verblüffend für Aussenstehende sein, wenn beispielsweise schnell erkannt wird, ob jemand Links- oder Rechtshänder ist, oder kürzlich aus dem Urlaub zurück gekommen ist.

So kann also durchaus ein wenig Magie entstehen. NLP erklärt wie diese Magie erlernbar ist.

Viele Grüße, Rolf Söder

Wieso stimmt die Chemie zwischen uns?

Sympathie fällt nicht vom Himmel

Wieso stimmt die Chemie zwischen uns?

Wie entsteht eigentlich Sympathie? Wir kommunizieren und finden uns sympathisch oder nicht. Wie kann man das versuchen zu erklären?

Nun, das NLP liefert dazu eine Erklärung, den sogenannten Rapport. Die Grundlage einer jeden guten Kommunikation findet Ihre Basis in einer gesunden und wertschätzenden Beziehung zum Gesprächspartner.

Der Begriff Rapport kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Beziehung.  Im NLP bezeichnet er die respektvolle und achtsame Beziehung zweier Menschen. Doch wie passiert es, dass sich eine solche Beziehung aufbaut? Die Grundannahme ist, dass Menschen, die sich wertschätzen, sich ähnlich sind. Diese Ähnlichkeit beginnt bei der äußerlichen Ähnlichkeit, also verbales und nonverbales Verhalten, geht jedoch weit darüber hinaus. Gleiche Ansichten und Einstellungen, im NLP Glaubenssätze genannt, sind dabei nur ein Aspekt. Dieser Vorgang, also das Angleichen, bzw. nach Ähnlichkeiten suchen, passiert oftmals ganz automatisch, wenn Menschen ein grundlegendes Interesse aneinander haben. Im NLP wird das Pacing genannt. Der Einstieg in das Pacing ist meist das körperliche und sprachliche Angleichen, auch Spiegeln genannt. Unbewusst entsteht dabei bei uns so etwas wie Sicherheit, denn den Menschen, mit dem ich da kommunizieren, den kenne ich, er ist fast ein Spiegelbild.

Auf dieser Ebene angekommen, sind dann auch schwierige Themen einfach und leicht zu besprechen. Auch anderer Meinung sein, ist dann wertschätzend möglich. Sehr spannend ist dabei auch, dass bei bewusstem Einsetzen von Pacing, das Verstehen des anderen leichter fällt.

Eine erste Übung, um besser zu verstehen, was da zwischen Menschen passiert ist es andere zu beobachten, die offensichtlich eine gute Beziehung miteinander haben, also in Rapport sind. Gut geht das bspw. in einem Café oder Restaurant, vielleicht bei einem Paar. Dabei kann man sich folgende Fragen stellen:

  • In welcher Position befinden sich die beiden Kommunikationspartner zueinander?
  • Wie bewegen Sie sich innerhalb der Kommunikation? Eher synchron?
  • Wie verhält es sich mit der Position und Stellung der Arme?
  • Wie verhält es sich mit der Position und Stellung der Beine?
  • Was passiert im Kopfbereich? Verlaufen die Bewegungen dort ähnlich?
  • Was passiert mit dem Gesichtsausdruck?

Bei Menschen "in Rapport" ist oft gleichsam ein "Körpersprachen-Tanz" zu beobachten. Einer führt, der andere folgt und umgekehrt.

Viel Spaß beim Anschauen!

Rolf Söder

Referenzen

  • Barbara Witte
    "Nach diesen beeindruckenden 2 Tagen mit Live Demos, an denen man selbst spüren kann, was für wunderbare Methoden und Formate es gibt, traf ich eine eindeutige Entscheidung, meinen beruflichen Weg mit voller Energie auf das Coaching auszurichten. "
  • Kurt Herzig
    "Ich habe es Rolf Söder nicht immer leicht gemacht – das war spannend und er souverän. Alles in allem wertvolle Menschen kennengelernt, an wertvollem Lernstoff geschnuppert und die Lust zum Weitermachen wurde entfacht."
  • Astrid Kellenbenz
    "Die Ausbildung zum Systemischen Coach hat mich gefordert und verändert: Natürlich habe ich viel über das Coaching, seinen Prozess und die dazu gehörigen Interventionen gelernt. Genauso viel aber, wenn nicht sogar mehr über mich selbst."
  • Oliver Walter
    "Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe war ausgezeichnet und die Ausbildung dank vieler Demonstrationen und Übungen lebendig und praxisorientiert."

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